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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Intensive Partnerschaft soll nicht enden

27.06.2013

Saterland /Sroda Slaska In wenigen Tagen, am 30. Juni, findet ein großes deutsch-polnisches Projekt seinen offiziellen Abschluss. Das zweijährige Comenius-Regio-Projekt der Gemeinden Saterland und Sroda Slaska stand unter dem Motto „Prävention von Anfang an“. Das Besondere daran: erstmals arbeiteten Erzieherinnen, Lehrer und Polizisten gemeinsam mit Gemeindevertretern an der Erstellung eines fortlaufenden und nachhaltigen Konzeptes zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gefahren.

Höhepunkte der Arbeit

Auf deutscher Seite waren der Kindergarten St. Georg und die Marienschule in Strücklingen sowie das Schulzentrum in Ramsloh und die Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta am Projekt beteiligt. In der polnischen Gemeinde Sroda Slaska fand sich zu jeder Einrichtung ein vergleichbarer Partner. Höhepunkte der Projektarbeit waren zum Beispiel der Mitmachzirkus „Zapp Zarap“, das soziale Trainingsprogramm „Giraffentraum“, das im Kindergarten St. Georg erfolgreich installiert wurde oder das Verkehrstraining, das die Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta regelmäßig im Schulzentrum durchführt.

Nach zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit war es nun Zeit, zurückzublicken und die Projektergebnisse auf beiden Seiten zu reflektieren. Dafür wählten die polnischen Partner in Sroda Slaska einen überaus festlichen Rahmen, der die Bedeutung des Themas sowie die Besonderheit des Projektes noch einmal betonte. Im Kulturhaus der Stadt waren etwa 100 geladene Gäste versammelt, darunter Harald Nienaber von der Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta, Susanne Jakobi, die Leiterin des Strücklinger Kindergartens, Peter Ziegler, Lehrer am Schulzentrum Saterland, Helmut Tellmann, Lehrer an der Marienschule Strücklingen sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Saterland, Marianne Fugel.

Während die Projektteilnehmer ihre jeweiligen Ergebnisse präsentierten, wurde jeder Beitrag simultan übersetzt. Die wesentlichen Erfolge des Projektes finden sich auch in einer Broschüre beider Partnerregionen, die im Rahmen der Konferenz der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Sie wird in Kürze in den Kindergärten und Schulen des Saterlandes sowie im Rathaus in Ramsloh erhältlich sein.

Und obwohl der Förderzeitraum, den die Europäische Union dem Comenius-Regio-Projekt einräumte, nun endet, haben die Projektpartner Interesse an weiteren, noch intensiveren und nachhaltigeren Präventionsmaßnahmen. So stellten verschiedene Referenten zum Beispiel das Erziehungsmodell des Heiligen Don Bosco vor. Besonders interessant war auch ein Vortrag zum Thema „Straßenkinder“ und wie man ihnen helfen kann.

Neue Zugänge

Der Austausch zwischen den Institutionen und Ländern hat neue Zugänge zum Thema „Prävention“ erschlossen und Maßnahmen ermöglicht, die ohne das Projekt kaum umsetzbar gewesen wären. Der Gewinn, den alle Beteiligten aus dem Projekt gezogen haben, ist erheblich. Zugleich kann diese Arbeit nach zwei Jahren nicht beendet sein, da „Prävention von Anfang an“ Geduld und Ausdauer verlangt. Erst in einigen Jahren wird sich zeigen, welche Maßnahmen wirken und welche Bausteine im Präventionskonzept womöglich noch fehlen.

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