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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Ferienbeginn: Jobben und trotzdem erholen

06.07.2011

BöSEL Es ist Dienstagmittag, der Hof der Haupt- und Realschule (HRS) Bösel liegt im hellen Sonnenschein. Noch zwei Tage sind es bis zum Beginn der Sommerferien, aber jetzt ist noch ein normaler Schultag. Doch Schulhof und Pausenhalle sind wie ausgestorben. Die Erklärung liefert im Sekretariat Gertrud Halfpap: „Die Abschlussklassen sind schon verabschiedet, die anderen machen heute Wandertag.“ Die meisten Klassen seien mit Rädern in der Umgebung unterwegs.

Es läuft gerade nicht viel in Niedersachsens Schulen. Die Zeugnisse sind schon geschrieben, aber noch nicht verteilt. Und die Ferien haben auch noch nicht begonnen.

Viele arbeiten in den Ferien

Lediglich die bisherigen Hauptschüler, die im kommenden Jahr auf die Realschule wechseln, seien gerade im Gebäude, ergänzt Halfpap. In einem Kunstraum schauen sie einen Film. Ein paar der Schüler können sich davon losreißen, um der NWZ  zu erzählen, was sie für die Ferien geplant haben.

Viele wollen in den Ferien etwas Geld verdienen. „Ich werde einen Ferienjob in einem Zimmereibetrieb annehmen“, erzählt der 15-jährige Pascal Rothfuhs. Seine Mitschülerin Jasmyne Bothe (15) will in einem Café jobben.

Auch Franziska Preuth (15), die gerade mit ein paar Freundinnen vom Wandertag zurückgekommen ist, hat einen Ferienjob gefunden, in einem Putenbetrieb. Was genau sie da machen wird, wisse sie noch nicht: „Das muss ich noch nachfragen.“ Sie spare auf nichts besonderes, wolle einfach ein bisschen Geld verdienen, so die Petersdorferin.

Doch natürlich wollen die Schüler während der Ferien nicht nur arbeiten. Daniela Meyer (15) will „alles außer Schule“ machen. Sie wolle sich ein bisschen erholen, Freunde treffen und ausspannen („chillen“). Vielleicht fahre sie auch an die Ostsee. An das Meer wollen die meisten der Schüler, die Nordsee zählen eigentlich alle bei ihren Plänen mit auf. In die entgegengesetzte Richtung zieht es Viktoria Merk (15). Sie will in Bayern eine Freundin besuchen. Stefanie Preuth (14) hat ein anderes Reiseziel: Mit dem Rad nach Löningen. „Ich freue mich darauf, mit den Messdienern dort zehn Tage lang zu zelten“, so die Böselerin.

„Sortieren, sortieren“

Aber was machen eigentlich die Lehrer in sechs unterrichtsfreien Wochen? „Für mich sind es vier. Zwei Wochen vor dem Ende der Ferien fangen wir an, den Stundenplan zu erstellen“, erklärt Deutschlehrerin Christa Brand-Hastedt. Vorher will sie in die Normandie und in die Bretagne. Nach Frankreich will auch Elke Ripken (54). Drei Tage Paris. „Irgendwie logisch für eine Französischlehrerin.“ Vorher hieße es aber, eine Woche lang Unterlagen zu „sortieren, sortieren, sortieren“, die in der Schule angefallen seien.

Englischlehrer Stefan Willmer (38) betont, dass man sich nicht zu viel vornehmen sollte. „Ferien sind zum Erholen da“.

Das sieht auch Schulsekretärin Halfpap so. Sie wolle vielleicht spontan mal einen Ausflug machen. Ansonsten verbringe sie ihre vier Wochen Urlaub in „Bad Meingarten“.

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