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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Johann-Comenius-Oberschule braucht mehr Platz

30.09.2016

Cloppenburg 640 Schüler, 28 Klassen, fünf Sprachlerngruppen: Bei diesen Zahlen und dem daraus folgenden Raumbedarf wird es eng an der Johann-Comenius-Oberschule Cloppenburg, Leharstraße 2. Die Raumsituation, die damit verbundenen Probleme sowie den Antrag der Schule auf Erweiterung um vier Klassen- und vier Gruppenräume hat der stellvertretende Schulleiter Helmut Oberneyer am Mittwochabend dem Schulausschuss erläutert.

Ohne weitere Räume sieht die Schule den Fachunterricht sowie die pädagogisch notwendige Förderung der Schüler gefährdet. Das gilt, so Oberneyer für die Bereiche Inklusion, Integration von Flüchtlingskindern und vertiefende Berufsorientierung.

In der Beratung sprachen sich Karl Kleier (CDU) und Constanze Korfhage (UWG) dafür aus, dem Antrag der Schule zu entsprechen. Dr. Hermann Bergmann (Bürgerbündnis Cloppenburg) votierte für eine zügige Erweiterung: „Das sollte man nicht auf den St. Nimmerleinstag verschieben.“ Erster Stadtrat Andreas Krems regte an, den Bedarf bis den Etatberatungen 2017 zu ermitteln und die Mittel dann im Haushalt bereit zu stellen. Schließlich entschied sich der Ausschuss einstimmig für eine Beratung in den Fraktionen. Zudem sollen die Stadt und die Schulleitung ein Raumkonzept erarbeiten und ansonsten dem Krems-Vorschlag folgen.

Anschließend berichtete Architekt Georg Wieghaus über die zurzeit laufende Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Hauptschule Marienschule, in die die benachbarte Grundschule St. Andreas einziehen soll. Der Rohbau ist fertiggestellt und die Kunststofffenster wurden eingepasst. In Kürze kommen die Fliesenleger und dann die Maler. Wieghaus geht davon aus, dass die Schule nach den Sommerferien 2017 ihren Betrieb aufnehmen kann.

Fragen löste Wieghaus mit seiner Anregung aus, „das ausgereizte Budget“ der Maßnahme mit Blick auf mögliche Kostensteigerungen um 200 000 Euro aufzustocken. Einige Ausschussmitglieder zeigten sich überrascht und bemängelten, in diesem Fall nicht ausreichend über anfallende Kosten informiert worden zu sein. So ließen sich etwa die Aufwendungen für „Access-Points“ im Zusammenhang mit der WLAN-Ausstattung der Schule nicht klar den Bau- oder den Einrichtungskosten zuordnen. Korfhage (UWG) regte an, „das Wirrwarr künftig besser aufzuarbeiten“. Schließlich folgte der Ausschuss einem Antrag von Christian Albers (SPD). Demnach soll die Verwaltung prüfen, was bei der Maßnahme Grundschule St. Andreas abgewickelt und was in den Etat 2017 einzustellen ist. Zuvor hatte Erster Stadtrat Krems erklärt: „Wenn etwas fehlt, stellen wir es ein.“

Weiter erfuhren die Ausschussmitglieder Details zu den Schülerzahlen der städtischen Schulen zum Schuljahr 2016/2017. Danach besuchen 1418 Mädchen und Jungen die sieben Grundschulen in Trägeschaft der Stadt Cloppenburg. In der Sekundarstufe I sind es 1185 Schüler.


     www.cloppenburg.de 
Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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