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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Jugendhilfe: Keine Inklusion „Auf Biegen und Brechen“

25.03.2015

Barßel Wie steht es um die Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Unterstützungsbedarf in der Gemeinde Barßel? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? – Diesen und weiteren Fragen haben sich am Montagabend Barßels Bürgermeister Nils Anhuth (SPD), der Gemeinderat sowie Schulleiter und Leiter der Kindergärten im Barßeler Pfarrheim gestellt.

Eingeladen hatte der CDU-Gemeindeverband Barßel mit seinem Vorsitzenden Ralf Lampen. Als Referenten waren Vertreter mehrer Einrichtungen anwesend: Verena Höffmann (Fachstelle für Suchtprävention der Edith-Stein-Stiftung), Rainer Bernholt (Jugendburg Heilig-Kreuz-Stift), Renate Kreienborg und Dieter Walf (beide Therapeuten der Edith-Stein-Stiftung), Josef Wolking (Geschäftsführer der Stiftungen St. Vincenzhaus, Heilig-Kreuz-Stift und Edith Stein), Johannes Meyer (Schulleiter der Förderschule St. Vincenz) sowie Andreas Wieborg (pädagogischer Leiter beim Caritas-Verein Altenoythe).

Gute Zusammenarbeit

Es sei wichtig zu schauen, wo Verbesserungsmöglichkeiten seien, sagte Josef Wolking. In Barßel ist unter anderem die Psychologische Beratungsstelle/Erziehungsberatungsstelle Stiftung Edith Stein mit einer Außenstelle vertreten.

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Im Bereich der Jugendhilfe sollten vor Ort ambulante Angebote auf den Weg gebracht werden, so Wolking. „Es gibt einen großen Bedarf“. Wolking verwies auf die enge Zusammenarbeit mit dem Caritas-Verein Altenoythe. Dessen pädagogischer Leiter Andreas Wieborg kündigte an, zeitnah nach Ostern eine Frühförderung für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten im Gesundheitszentrum Barßel einzurichten.

Gemeinsam mit der Erziehungsberatungsstelle, die bislang in den Räumen des Kindergartens „Heilige Familie“ ihr Büro hat, werde die Frühförderung künftig dort vertreten sein.

Vernetzung wichtig

Ein ganz wichtiges Thema sei die Vernetzung der einzelnen Institutionen, die in Barßel gut funktioniere, sagte Familientherapeut Dieter Walf von der Erziehungsberatungsstelle in Barßel. Inklusion „auf Biegen und Brechen“ sei der falsche Weg, so der einhellige Tenor unter den Anwesenden.

Vielmehr bräuchten Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen immer Schutzräume, in denen sie sich weiterentwickeln können. Für Lehrkräfte sei es ein Spagat, allen Kindern gerecht zu werden, sagte Silvia Janßen, Leiterin des Kindergartens St. Marien Harkebrügge.

Sie fühlten sich vor Ort gut unterstützt, berichteten die Barßeler Kindergartenleiterinnen über ihre Erfahrungen mit Integrationskindern in ihren Einrichtungen.

„Wir haben mehr Anmeldungen, als wir aufnehmen können“, sagte Gertrud Lüken, Leiterin des Kindergartens St. Anna Neuland. Hier sei die Einrichtungen aber in guten Gesprächen, um Lösungen zu finden. „Wir haben hier wirklich kurze Wege zwischen den Anlaufstellen“, so Gertrud Lüken.

Angebote direkt vor Ort seien wichtig, unterstrich Bürgermeister Nils Anhuth. Die Gemeinde Barßel habe sich auf die Fahne geschrieben, tatsächliche Bedarfe entsprechend abzudecken. Mit Blick auf die künftige Integrierte Gesamtschule (IGS) in Barßel suche die Gemeinde den engen Kontakt zur Förderschule, sagte Anhuth.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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