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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

„Kicking Girls“ gegen junge Iren

11.05.2017

Bevern Europa kann so einfach sein, man muss es nur die Richtigen machen lassen. Wie einfach es geht, zeigte eine Gruppe Kinder aus Irland beim Besuch der Grundschule in Bevern. Nachdem sich das Staunen über den überraschenden Besuch bei den Grundschulkindern gelegt hatte, gab es bei einer gemeinsamen Unterrichtsstunde viel zu lachen.

Waren die ersten Gehversuche in der jeweils anderen Sprache noch etwas holperig, verflogen die anfänglichen Hemmungen und man begann schnell voneinander zu lernen, sich in der anderen Sprache zu begrüßen und gemeinsam zu basteln, zu tanzen und zu singen.

Doch nicht nur die Kinder hatten Spaß an der gemeinsamen Unterrichtsstunde, auch die mitgereisten Eltern und die Lehrerinnen waren begeistert und machten ausgelassen mit.

Spielerisch gelernt wurde im wahrsten Sinne des Wortes. Nach der Unterrichtsstunde ging es dann in die Turnhalle, wo die Grundschulkinder ein Spalier für ihre Gäste bildeten.

Heiner Kreßmann, Bürgermeister der Gemeinde Essen, ging in seinem Grußwort auf die Bedeutung eines gemeinsamen Handelns ein und stellte den Gemeinschaftsgedanken in den Mittelpunkt. Er wünschte abschließend allen Beteiligten viel Spaß und spannende Spiele.

Danach forderten die irischen Mädchen die „Kicking Girls“ aus Bevern zu einem Fußballmatch heraus. Und hier erklärte sich auch der Hintergrund der Aktion: Das bundesweite Kicking Girls Projekt, welches unter dem Namen „Kicking Essen“ auch in Essen/Bevern besteht und von der Gemeinde Essen gefördert wird, kooperiert seit nunmehr drei Jahren mit dem Projekt „Fun Direction“ aus Dublin.

Der irische Projektleiter Ciaran Duffy wurde auf das deutsche Projekt aufmerksam und bat darum, mit Hilfe der Kicking Girls diese Idee auch in Irland zu implementieren.

Eine Folge dieser irisch-deutschen Kooperation war nun ein Austausch nach Deutschland inklusive eines Schulbesuch. Zum Ende der Aktion verließen alle Schüler freudestrahlend und mit vielen positiven Eindrücken die Halle.