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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Kommunikation mit Hilfe von drei Sprachen

08.03.2017

Friesoythe Auf diese Woche haben sich die zwölf Schüler des zwölften Jahrgangs der BBS Friesoythe schon sehr lange gefreut. zwölf Gastschüler aus Amstelveen in den Niederlanden sind zum Austausch zu Gast und noch bis Donnerstag vor Ort. „Nach 2014 und 2015 findet der Austausch bereits zum dritten Mal statt, die Schüler sollen ihre Fremdsprachenkenntnisse trainieren“, erklärt Lehrer Thorsten Haake. Er unterrichtet Niederländisch, die Sprache ist an den BBS neben Spanisch als zweite Fremdsprache wählbar.

In den Niederlanden ist das Schulsystem anders: „Deutsch ist bis zur neunten Klasse Pflicht, danach können die Schüler freiwillig weiter machen“, erklärt Alex Schoonemann. Er ist Deutscher und unterrichtet Deutsch am Hermann-Wesselink-College in Amstelveen, circa zehn Kilometer südlich vom Zentrum Amsterdams.

Am Montagnachmittag sind die Gäste aus dem Nachbarland angekommen, die Gastbrüder und -schwestern haben sich jedoch schon vorher einander bekannt gemacht: „Wir haben im Unterricht kurze Steckbriefe an unsere Austauschpartner geschickt und dann über Whats-App und Snapchat kommuniziert“, berichtet Lukas Pelzer. Damit die Kommunikation auch sicher klappt, hat er sich extra noch die niederländische Tastatur und das dazugehörige Wörterbuch auf sein Handy herunter geladen.

Seine Gastschwester Hester Siebbeles zeigt Teile des Chatverlaufs: „Wir haben in Deutsch, Niederländisch und Englisch geschrieben“, erklärt die 16-Jährige. Bereits einen Tag nach der Ankunft ist ihr eine als typisch deutsch geltende Tugend aufgefallen: „Pünktlichkeit ist sehr wichtig, da sind die Deutschen sehr strikt.“

Lara Karelse ist dies noch an einer weiteren Stelle aufgefallen: „In den Niederlanden sind Handys im Unterricht erlaubt und werden auch benutzt.“ Sogar W-Lan gebe es in den Schulen. Sie freut sich auf das Programm, was in dieser Woche ansteht: Gestern wurde die Schmiede in Friesoythe besucht, heute ist die Gruppe in Oldenburg unterwegs, unternimmt eine Stadtführung und schaut sich die Universität an. Auch ihre Gastschwester Luisa Schönhöft genießt die Abwechslung vom Schulalltag: „Es ist anders als Unterricht und ich lerne eine neue Kultur kennen.“

Auf Anhieb verstanden haben sich Mike van den Heuvel und sein Namensvetter Maik Goerken. „Ich war bereits in den Niederlanden und möchte wissen, wie das Leben dort im Alltag ist“, sagt Goerken im Hinblick auf den Gegenbesuch im September. Seinem Gastbruder ist am Oldenburger Münsterland bereits etwas aufgefallen, was er aus dem Großbereich um Amsterdam nicht kennt: „Die Menschen leben sehr weit voneinander weg und man muss mit dem Auto fahren, um alles zu erreichen.“

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