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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Kooperation geht weit über Lauf hinaus

27.10.2016

Altenoythe Eine besondere Ehre ist am Mittwoch vier Schülerinnen der Fachoberschule Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe zuteilgeworden. Als Dank und Erinnerung, dass sie am 13. Mai den Friesoyther Inklusionslauf organisiert haben, erhielten Karina Bokow, Kira Bohmann, Frauke Schütte und Anna Bregen jeweils den Stiftungsstein der Stiftung Caritas-Verein Altenoythe. Das Gegenstück des Steins bleibt bei der Stiftung als Zeichen der Gemeinschaft. Aber auch weit über den Lauf hinaus besteht eine enge Kooperation. „Den Stein haben nicht einmal zehn Leute“, betonte der Vorsitzende Heiner Bahlmann, der die Steine zusammen mit Andreas Wieborg, seit Juli neuer Geschäftsführer der Stiftung, überreichte. Zudem erhielten die Schülerinnen Goldmedaillen.

960 Läufer gestartet

An dem Inklusionslauf nahmen 960 Läufer und Rollstuhlfahrer teil – die bisher höchste Teilnehmerzahl. Insgesamt sind über 6000 Euro an Spenden zusammengekommen. „Die letzten Verbuchungen fehlen aber noch“, sagte Wieborg. „Wir konnten die Summe um fast 40 Prozent zum Vorjahr steigern“, freute sich Bahlmann. Dies sei die höchste Summe bisher. Der Erlös kommt der Caritas-Stiftung zugute.

Doch damit der dritte Inklusionslauf in Kooperation mit dem Caritas-Verein überhaupt stattfinden konnte, mussten die Schülerinnen viel Arbeit investieren. Bei dem Lauf selber wurden dann auch Mitschüler eingebunden. „Wir haben viel Neues angeboten“, sagte Karina Bokow. Unter anderem seien Popcorn und Wassereis verkauft worden. Und auch Probleme, Sponsoren zu finden, gab es nicht. Bahlmann freute sich besonders, dass auch Grundschüler und Schüler des Albertus-Magnus-Gynasiums dabei waren.

Im nächsten Jahr sollen die Läufe etwas entzerrt werden, so dass sie für sich sind, kündigte Bahlmann an. Auch soll es möglich werden, dass jeder seine Laufzeit genau sehen kann. Zudem ist eine Online-Anmeldung geplant.

Neues Projekt

Die Stiftung konnte bereits mehrere Projekte fördern, die über die Regelfinanzierung nicht abgedeckt werden konnten, wie zum Beispiel das Projekte „Zimmer für Kurzzeitwohnen“ – das bislang umfangreichste Projekt, für das 13 000 Euro an Spenden zusammengekommen waren. Beide Zimmer sind mittlerweile komplett ausgestattet.

Und die Planungen für das nächste Spenden- und Förderprojekt laufen bereits an. So soll ein Snoezelbereich in einem Raum der Caritas an der Vitusstraße eingerichtet werden. Die Ausstattung, so Wieborg, sei abgängig und nicht behindertengerecht. Das Projekt soll auch extern beworben werden. Genutzt werden kann der Raum dann von den unterschiedlichen Einrichtungen des Caritas-Vereins, dem angrenzenden Wohnheim sowie anderen Interessensgruppen.

Er soll der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und der Entspannung dienen – besonders für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung. Es wird unter anderem diverse Lichtquellen, gemütliche Sitz- und Liegeflächen und Entspannungsmusik geben, die Reize setzen soll.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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