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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Förderschule plant großen Umbau über fast fünf Millionen Euro

16.05.2019

Kreis Cloppenburg An den Gesamtkosten für den Neu- und Umbau der Förderschule St. Vincenzhaus an der St.-Michael-Straße in Cloppenburg in Höhe von 4,8 Millionen Euro will sich der Landkreis Cloppenburg mit bis zu zwei Millionen Euro beteiligen. Das hat am Dienstagabend der Schulausschuss des Kreistags empfohlen.

Die geplanten Arbeiten sollen den „Ersatz für ein Provisorium“ liefern, sagte Kreisrat Neidhard Varnhorn in der Sitzung im Kreishaus. Die private Förderschule der Schwerpunkte Lernen (L) und Geistige Entwicklung (GE) wird von der Stiftung St. Vincenzhaus getragen.

Sieben neue Klassenräume – einschließlich der erforderlichen Differenzierungsräume – sowie ein Lehrerzimmer, ein Pausenraum, Nebenräume und Therapieräume sind geplant. Es muss Ersatz her, weil diese Räume zukünftig aus Brandschutzgründen nicht mehr genutzt werden können. Außerdem soll die Christ-König-Kirche Jugendburg Cloppenburg zu einer Mensa umgebaut werden. Für diese Maßnahme sind schon die Bänke aus dem Gotteshaus ausgebaut worden.

In der Förderschule werden zurzeit etwa 170 Schüler unterrichtet. Der Unterricht in den 24 Klassen mit durchschnittlich sieben Schülern ist ganztagsorientiert. Eine Klasse der Grundstufe ist in der benachbarten Bether Grundschule als Kooperationsklasse untergebracht. 107 Schüler kommen aus dem Landkreis, davon sind 13 Schüler stationär im Wohnheim untergebracht. 90 Schüler leben in Wohngruppen der Stiftung. Eine Erhöhung der Schülerzahlen sei nicht geplant, heißt es von der Stiftung.

Der Neubau wird voraussichtlich 3,82 Millionen Euro kosten, die Nutzungsänderung der kleinen Kirche in eine Mensa ist mit etwas mehr als einer Million Euro veranschlagt. Der Neubau sei ein wichtiges Thema, sagte Dr. Michael Steenken (CDU). Die Förderschule sei eine „positive Einrichtung“ und die Sanierung damit eine „Pflichtaufgabe“, fügte der Saterländer hinzu. Er fragte allerdings auch, was mit dem Bau passiere, wenn die Förderschule aufgrund zu niedriger Schülerzahlen schließen müsse.

Auf diese Frage ging Josef Wolking, Geschäftsführer des St. Vincenzhauses, ein, der die Sitzung als Gast besuchte. Er glaube nicht, dass die Schülerzahlen so stark sinken würden. Obwohl nicht mehr so viele Erstklässler eingeschult würden, kämen über die Jahre hinweg immer mehr Schüler an die Förderschule. „Vor allem der stationäre Bereich nimmt zu. Es gibt Überlegungen für eine weitere Gruppe“, sagte Wolking. Falls die Schule trotzdem geschlossen werde, könne man sich mit den Landkreis ganz bestimmt über eine Weiternutzung des Gebäudes einigen.

Von eher steigenden Schülerzahlen wusste auch SPD-Kreistagsmitglied Wilhelm Bohnenstengel zu berichten. Er sagte die Unterstützung der Sozialdemokraten bei diesem Vorhaben zu, weil die Inklusion eben nicht alles auffangen könne und Förderschulen deswegen nach wie vor wichtig seien. „Wir haben den Auftrag, für die Kinder zu sorgen“, so Bohnenstengel weiter. Die Beschlussempfehlung fiel einstimmig aus.

 Der Schulausschuss empfahl dem Kreisausschuss außerdem, an die Gemeinde Lastrup für eine Akustikdecke der Aula an der Oberschule Lastrup einen Zuschuss in Höhe von bis zu 8903 Euro zu gewähren. Einstimmig war auch die Empfehlung, die Ausstattung von drei Klassen- und zwei Förderräumen mit Brandschutz- und Akustikdecken an der Astrid-Lindgren-Schule in Lastrup mit 13 956 Euro zu fördern.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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