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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Kreuz an neuem Platz

22.07.2017

Feierlich und unter großer Beteiligung der Schlingshöher Ortsgemeinschaft wurde beim „Schlingshöher Treff“ am Böseler Kirchweg ein Wegekreuz mit Christus-Korpus von Diakon Heinz Wübben eingeweiht. Dieses Kreuz wurde vor über drei Jahrzehnten anlässlich des Todesfalls von Gertrud Meinerling von den Angehörigen als Hofkreuz auf dem etwas abseits gelegenen Anwesen Meinerling errichtet. Gerd Bley, erster Nachbar der Familie, wurde damals um Hilfe bei der Erstellung der Kreuzanlage gebeten. Für das Kreuz schuf er einen aus Findlingen gemauerten Sockel, in dem er auf Wunsch der Familie ein Schild mit der Aufschrift „Jesus unsere Zuversicht“ einarbeitete.

Inzwischen ist das Anwesen seit vielen Jahren unbewohnt und dem Verfall überlassen. Auch das Holz des Kreuzes wurde morsch und verlor seine Standfestigkeit. Auf dem Boden liegend wurde es von Grün überwuchert. Allerdings der Korpus blieb gut erhalten, nur der Farbanstrich hatte unter der Witterung gelitten. Als Monika Tholen, ebenfalls aus Schlingshöhe, vor etwa sechs Monaten ihren Hund suchte, betrat sie das verfallene Anwesen der Familie Meinerling. Dabei entdeckte sie das Kreuz. Sie war der Ansicht, dass das Kreuz an einem präsenten Ort mehr Beachtung finden müsste. Mit ihrem Mann Josef Tholen und Nachbar Gerd Bley hatte sich gleich zwei Verbündete gewonnen. Schnell wurden weitere Freunde für das Projekt gefunden und die Idee wurde geboren, die Kreuzanlage auf dem Gelände des „Schlingshöher Treffs“ neu zu errichten. Auch die Familie Meinerling sowie die Verantwortlichen der Anlage mit dem Verwalter des Treffs, Otto Tameling, fanden die Idee gut.

Mit einem Radlader wurde der Felssockel, auf dem das Kreuz stand, samt Fundament zum neuen Standort transportiert. Für die Balken des Kreuzes wurden komplett neue Hölzer verwendet, der Korpus Christi wurde von Experten gereinigt und mit neuer Farbe versehen. Zudem erhielten Kreuz und Korpus ein schmuckes, schmales, spitzwinkeliges Kupferdach. Das Areal der Kreuzanlage wurde mit Findlingen ausgelegt.

Gerd Bley, der wesentlich an der Umsetzung des Projektes beteiligt war, begrüßte die Teilnehmer der Einsegnung. Er hob die Bedeutung des Kreuzes im Oldenburger Münsterland hervor und erinnerte daran, dass die Menschen der Region während der Zeit des Nationalsozialismus für den Erhalt des Kreuzes in den Schulen gekämpft hatten. Auch in heutiger Zeit sei es wichtig, Mut zum Kreuz als christliches Symbol zu haben.  

Das Deutsche Rote Kreuz führte am Mittwoch in Markhausen einen Blutspendetermin im DRK-Gebäude durch. Die Veranstaltung sei trotz des schwülen Wetters mit anschließendem Gewitter gut besucht gewesen, freute sich Markus Willenborg, Bereitschaftsleiter des DRK Markhausen. Gleichzeitig konnte er an diesem Tag auch zwei Ehrungen vornehmen. Kunibert Kellermann wurde für seine 75. Spende mit einem Präsent ausgezeichnet, Martin Niemeyer spendete zum 25. Mal Blut.

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