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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Zehn Jahre Ferienbetreuung

20.08.2019

Lastrup Als vor 10 Jahren im Rat der Gemeinde Lastrup beschlossen wurde, eine Ferienbetreuung zu unterstützen, konnte kaum einer ahnen, dass diese Maßnahme sich so etablieren würde. In diesen Sommerferien ist die 30. Ferienbetreuung gelaufen, und die rund 50 Kinder waren hellauf begeistert. „Aber auch die Eltern freuen sich über diese Maßnahme, bietet sie ihnen doch in den Ferien ein Stück Verlässlichkeit“, haben Bürgermeister Michael Kramer und die Gleichstellungsbeauftragte Silvia Bäker, die diese Maßnahme ins Leben riefen, erfahren.

„Heute sind häufig beide Eltern berufstätig. Einige haben Schwierigkeiten, ihre Kinder in den Ferien durchgehend und verantwortungsvoll zu betreuen oder zu beaufsichtigen. Der eigene Urlaub reicht dazu oft nicht. Deshalb haben wir im Jahre 2009 erstmals eine durchgehende, verlässliche Ferienbetreuung in Lastrup angeboten“, erzählt Silvia Bäker, Nicht nur in den Sommerferien, auch in den Oster- und Herbstferien und somit inzwischen zum 30. Mal, bieten die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lastrup und ihr Team diese verlässliche Betreuung an. „Die Eltern der Kinder verpflichten sich mit der Anmeldegebühr von 30 Euro pro Woche, dass ihr Kind regelmäßig von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 13 Uhr teilnimmt. In den Kosten sind aber auch alle Sachkosten oder Busfahrten enthalten“, so Bäker.

In den Oster- und Herbstferien gibt es diese Betreuung eine Woche lang, in den Sommerferien drei Wochen lang. Insgesamt investiert die Gemeinde Lastrup etwa 3500 Euro pro Jahr in diese Ferienbetreuung. „Darin enthalten sind aber noch nicht die anteiligen Personalkosten“, erläutert Kramer. Als Gemeinde, die sich die Familienfreundlichkeit als Ziel gesetzt habe, stehe er voller Überzeugung zu diesem Angebot. „Aber wir wollen die Kinder nicht die gesamten Ferien über betreuen. Einen Teil des Urlaubs sollten Eltern auch gemeinsam mit ihren Kindern verbringen“, sind sich Bäker und Kramer einig.

Immer wieder gelingt es der Gleichstellungsbeauftragten, Betreuungskräfte zu finden. In der letzten Woche waren es Lara Lüske und Ines Rassel, die bereits zum neunten Mal mitarbeitet. „Es ist mein letztes Mal. Denn ich fange als Erzieherin im Bunte-Welt-Kindergarten in Lastrup an“, bedauert Ines, während sich die Kneheimerin Lara Lüske, die zum vierten Mal dabei ist, noch einige Teilnahmen vorstellen kann. „Ich möchte auch Erzieherin werden und beginne jetzt mein zweites Ausbildungsjahr“, erzählt sie.

Silvia Bäker freut sich, dass sie auch männliche Betreuer im Team hat. „Viele Jungen lernen im Kindergarten und in der Grundschule nur weibliche Erzieher und Lehrer kennen. Wenn dann auch noch die Mutter alleinerziehend ist, haben Kinder –  hier vor allem die Jungen – nur schwer die Möglichkeit, sich mit einem Mann in der Rolle des Erziehenden zu identifizieren“, glaubt Rico Jakoby. Auch der Lastruper Jugendbürgermeister beteiligt sich regelmäßig als Betreuer an den Maßnahmen.

Silvia Bäker ist froh, dass sie regelmäßig engagierte junge Leute findet. „Ich habe schon eine Warteliste angelegt. Es wollen viele mitmachen“, erzählt sie, und beim Programm werden die Wünsche und Vorschläge der Kinder berücksichtigt. Einer der Favoriten ist natürlich Pizza Backen.

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