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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Leben zwischen Küsten und Vulkanen

07.07.2017

Barßel /Strücklingen Auf der Suche nach unberührter Natur führt an Neuseeland kein Weg vorbei. Noch dazu bietet der Inselstaat vom anderen Ende der Welt die wohl abwechslungsreichsten Landschaften der Erde. Um die Wälder, Vulkane und Strände mal mit eigenen Augen zu sehen, entschieden sich Tarik Hasic (19) aus Barßel und Eike Hermes (19) aus Strücklingen im vergangenen Jahr für einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland.

Ihre Reiste starteten sie im Dezember. Da Neuseeland auf der südlichen Erdhalbkugel liegt, ist die Jahreszeit der in Europa entgegengesetzt. Der Sommer beginnt daher in Neuseeland, wenn wir in Deutschland Weihnachten feiern. Mit dem Flugzeug ging es damals in die größte Stadt Neuseelands, Auckland. Gut ein Drittel der Neuseeländer leben dort. Vor Ort lernten Eike und Tarik bereits im ersten Hostel einige Freunde kennen.

Die erste Woche war dann ganz schnell damit verbracht, die Zeit in Neuseeland zu organisieren. Steuernummer, Bankkonto und ein Auto mussten her. „Danach sind wir in den ersten Wochen auf der Nordinsel bis zum Cape Reinga gereist“, beschreibt Tarik. Das Cape (dt. Kap) Reinga bildet den nordwestlichsten Punkt der Nordinsel. Der Weg dorthin führte unter anderem vorbei an der Kleinstadt Kerikeri, an deren Strand die beiden mit ein paar Freunden frühstückten.

Mühsame Arbeitssuche

Während des Januars machten beide auf dem Weg Richtung Süden nicht nur die ersten Meter auf einem Surfbrett, sondern auch circa 20 000 Meter beim „Tongariro Alpine Crossing“. Dabei handelt es sich um eine Wanderung durch den Tongariro-Nationalpark, die bei mehr als einem Kilometer Höhenunterschied an mehreren aktiven Vulkanen vorbeiführte. Zu der Zeit dienten Zelt oder Auto als Übernachtungsort. Für eine feste Unterkunft waren die beiden zu oft unterwegs. „Zu akzeptieren, dass es hier so kommt, wie es kommt“, war für Tarik anfangs ungewohnt.

Das im Vorfeld der Reise erarbeitete Geld wurde im Februar zunehmend knapper. Die Arbeitssuche gestaltete sich allerdings schwierig, zwei Wochen lang erhielten sie nur Absagen. „Wenn wir bei einer Farm nach Arbeit gefragt haben, hieß es, wir sollten unsere Namen in ein Buch eintragen. Da standen aber bereits 50 andere Namen drin,“ erzählt Eike. Schlussendlich fand die Suche doch ein Ende, Tarik verdiente sein Geld als Tellerwäscher in einem Restaurant, Eike als Aushilfe in einem Hotel.

8,5 Sekunden freier Fall

Die Reise setzte sich im Frühjahr auf der Südinsel fort. Dort gingen Tarik und Eike zum ersten Mal getrennte Wege. Tarik war von da an mit seiner jetzigen Freundin, die er während der Reise kennengelernt hatte, unterwegs. Ein alter Schulfreund, der ebenfalls in Neuseeland unterwegs war, begleitete Eike. Zusammen bestiegen beide den Roys Peak, einen 1500 Meter hohen Berg in der Nähe von Wanaka. Ein weiterer Höhepunkt auf der Südinsel bildete der Bungee-Jump, den Eike in Queenstown unternahm. Beim „Nevis Bungy Jump“ ging es im 8,5 Sekunden freien Fall 134 Meter in die Tiefe. „Vor dem Sprung macht man sich über so viele Dinge Gedanken, doch während des Sprungs denkt man über nichts mehr nach. Die ersten Sekunden sind einfach unbeschreiblich“, sagt Eike.

Ende April verließen Tarik und Eike Neuseeland, um den letzen Monat der Reise auf der Insel Bali zu verbringen. Vor Ort sahen sich beide zum ersten Mal wieder. Zusammen bestiegen sie in einer Nacht den Vulkan „Mount Batur“, um von dort den Sonnenaufgang zu betrachten. Ende Mai fand das Abenteuer nach knapp einem halben Jahr ein Ende. „Wir haben unfassbar viele Leute kennengelernt“, stellt Eike rückblickend fest.

Als nächstes steht für beide eine Ausbildung oder ein Studium an. Wenn möglich, soll es danach noch einmal ins Ausland gehen. Wohin, ist auch schon geklärt: „Wir würden gern einmal an die Ostküste Australiens“, sind sich beide einig.


Weitere Bilder der Reise finden Sie unter   www.nwzonline.de/fotos-cloppenburg 
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