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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Erste Hilfe: Lebensretter lernen nie aus

03.05.2017

Scharrel First Responder haben das Ziel, schnelle, qualifizierte und medizinische Hilfe zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls zu leisten. So hat die Feuerwehr Scharrel vor 15 Jahren, nämlich genau am 2. Mai 2002, das erste „First Responder System“ im Landkreis Cloppenburg gestartet. Inzwischen habe sich das First-Responder-System als eine absolut konstante Einrichtung im Landkreis Cloppenburg in Kooperation zwischen den Feuerwehren und dem DRK etabliert und sehr bewährt. Die First Responder Arbeit erfordert jedoch sehr gute Qualifikation, Fortbildungen und Teamarbeit und vor genau diesem Hintergrund veranstaltete die Feuerwehr Scharrel am Wochenende ihr 9. First Responder Symposium.

Der Fachgruppe First Responder ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, hochinteressante Vorträge für die Veranstaltung mit namhaften Referenten zusammenzustellen. Die praxiserfahrenen Referenten vermittelten den Teilnehmern Handlungsanleitungen, die schon beim nächsten Einsatz Anwendung finden könnten.

Mit 68 Teilnehmern war das Symposium der Fachgruppe First Responder der Scharreler Feuerwehr zwar personell etwas schwächer besucht als in den Vorjahren; die Organisatoren zeigten sich aber sowohl mit der Teilnehmerzahl als auch mit der Begeisterung, mit der die Teilnehmer dabei waren, äußerst zufrieden. Benno Hermes, Vorsitzender des Fördervereins, freute sich, dass auch diesmal wieder Ärzte, Helfer der Rettungsdienste und der Feuerwehren an dem First Responder Symposium den Weg nach Scharrel gefunden hatten.

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Über die Merkmale und Faktoren psychischer Belastungsstörungen referierte Heinz Dieker, Landesfachberater und Koordinator psychosozialer Notfallversorgung des Deutschen Roten Kreuzes, der selbst 42 Jahre im Rettungsdienst tätig war und heute die Krisenintervention und Notfallseelsorge im Landkreis Cloppenburg mit 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team leitet. Bei den mehr als 200 Einsätzen im vergangenen Jahr wurden zwischen 800 bis 900 Personen betreut. Der Einsatzdienst verlangt den Rettungskräften eine hohe Einsatzbelastung ab, die zu psychischen Belastungsstörungen führen können. „Wer top gut drauf ist, kommt auch im Einsatz besser klar“ betonte Dierker.

Dr. Armin Jaacks, Oberarzt der Allgemeinchirurgie im St.- Marien-Hospital Friesoythe, referierte zum Thema „Das akute Abdomen“. Es folgte ein Vortrag zum Thema „Krampfanfall“ von Notfallsanitäter Timo Alberding, der sowohl über die Ursachen als auch Möglichkeiten der Therapie und Behandlungsmaßnahmen sprach.

Am Nachmittag gab es einen Workshop mit verschiedenen Stationen für die Teilnehmer, um die Reanimation, den Einsatz des Combi-Carriers und das Airway-Management unter der fachkundigen Anleitung der DRK-Praxisanleiter Timo Alberding und Markus Macke zum Üben und Proben.

„Die Vorträge der Referenten waren hochinteressant und die Workshops sind hervorragend gelaufen“, freuten sich dann am Ende auch Matthias Blanke und Andrea Janssen von der First Responder Einheit.

NWZonline.de/gesundheit
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