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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

„Lesen heute noch wichtiger als früher“

10.12.2005

BöSEL Kinder zum Lesen zu bringen, sei schwieriger denn je, klagen die Lehrer. Beim Lesewettbewerb gab es aber sehr gute Leistungen.

von thomas haselier BÖSEL - In der Haupt- und Realschule Bösel sind gestern die Sieger des Vorlesewettbewerbs ermittelt worden, den erneut der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auslobt. Eine Veranstaltung wie in jedem Jahr, sollte man meinen. Doch die Lage hat sich mittlerweile verändert. „Es wird immer schwieriger, Kinder zum regelmäßigen Lesen zu bewegen“, klagt Ludger Ostendorf, Fachleiter Deutsch in der Haupt- und Realschule. Elektronische Medien wie Computer und Videospiele seien eine so große Konkurrenz für das Buch geworden, dass manche Kinder nur noch in der Schule lesen.

Die Folgen sind erheblich. Die Bedeutung des Lesens für das Sprachgefühl sei erheblich, weiß Schulleiter Herbert Bley. Schon deshalb beteilige sich die Böseler Haupt- und Realschule mit Überzeugung an Vorlesewettbewerben wie dem des Deutschen Buchhandels und auch den plattdeutschen Vorlesewettbewerben. „Im Grunde kommt dem Lesen für die Kinder heute eine noch größere Bedeutung zu als früher“, glaubt Bley. Gefordert werde von jungen Leuten zunehmend auch die Fähigkeit der Präsentation. Genau das werde bei den Vorbereitungen zu den Wettbewerben besonders trainiert.

Es sei immer wieder erstaunlich, wie positiv überrascht Schüler seien, wenn sie sich tatsächlich auf das Lesen eines guten Buches einlassen, weiß Fachleiter Ostendorf. Insofern komme der Auswahl von Lektüre durch die Lehrer besondere Bedeutung zu. Als zum Beispiel im Unterricht das Theaterstück „Andorra“ von Max Frisch gelesen wurde, seien die Schüler nach anfänglicher Skepsis mit so großer Begeisterung dabei gewesen, dass sie Teile daraus selbst spielen wollten. „Die Sozialreportage von Frisch berührt eben auch ihre eigene Erlebniswelt, das wirkt“, so Ostendorf. Dies müsse konsequent genutzt werden.

Beim Vorlesewettbewerb der zwölf- bis 13-jährigen Schülerrinnen und Schüler am besten gelesen hat gestern Peter Werner, der den 1. Platz in der Realschule schaffte. Er überzeugte die Jury mit seiner Interpretation der „Feuerzangenbowle“ von Heinrich Spoerl. In der Hauptschule las Fabienne Fock am besten. Sie hatte das Buch „Der Pferdezauberer“ von Judy Waite als Wettbewerbslektüre gewählt. Die weiteren Böseler Gewinner: Tanja Theilmann, Vanessa Fleischer, Sarah Koch, Andrea Reeke, Nicole Hunstiger und Julia Schaadt.

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