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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Natur: Mit der Kamera ins Moor

17.10.2015

Ramsloh Den Lebensraum Moor entdeckt derzeit der Wahlkursus Saterfriesisch des Laurentius-Siemer-Gymnasiums (LSG) in Ramsloh. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an dem deutschlandweiten Umwelt- und Kommunikationsprojekt „Green Cut – Jugend filmt biologische Vielfalt“ teil. Dabei wird die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. (Gespa) über einen Zeitraum von drei Jahren – Projektbeginn war im Juni – bundesweit insgesamt 15 Filmbeiträge in Schutzgebieten in Zusammenarbeit mit Jugendlichen erstellen. Sie sollen das Thema biologische Vielfalt im Bezug auf Nachhaltigkeit beleuchten. Die Vorgehensweise dabei: „learning by doing“ (lernen durch Handeln).

Die Saterländer Schüler beschäftigen sich dabei mit dem Lebensraum Moor. Begleitet werden sie vom international tätigen und anerkannten Naturfilmer Herbert Dohlen aus Göttingen. Er ist gebürtiger Scharreler. „Ich bin von Herrn Dohle kontaktiert worden“, sagt Volker Kramer, Leiter des Wahlkurses, im Gespräch mit der NWZ. „Über das Internet ist er auf uns gestoßen.“ So kam die Zusammenarbeit zustande.

Über das Filmprojekt

Insgesamt 13 Schüler nehmen an dem Projekt teil: Felix Kösters, Wibke Blum, Jula Schütte, Johanna Pahl, Anna Klären, Lennard Ahlrichs, Paula Bartels, Anna-Lena Frizsche, Jara Sofie Wilms, Emma Holzapfel, Hannes Emmanuel Dumstrof, Malin Knelangen (alle Wahlkursus Saterfriesisch) und Linus Heyens.

Das Projekt „Green Cut – Jugend filmt biologische Vielfalt“ wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen und dem Bundesamt für Naturschutz.

Während des Projektes kommen die Jugendlichen der Natur näher und eignen sich somit Kenntnisse über biologische Vielfalt an. Sie tragen damit zur Nachhaltigkeit bei. Durchlaufen werden bei der Umsetzung des Projektes Feldrecherche, Exkursionen, Tierbeobachtungen sowie die Aneignung von Artenkenntnissen und Sachinformationen.

Nach einigen vorbereitenden Treffen ging es vor Kurzem dann zum ersten Drehtag in das Saterländer Westermoor. Dort machte Ludger Thedering vom Torfwerk Moorkultur Ramsloh einen Moorspaziergang mit den Schülern und erklärte ihnen Wissenswertes über das Moor mit seiner Tier- und Pflanzenwelt. Das Besondere: Die Erklärungen hat er auf Saterfriesisch eingesprochen. Der ganze Film soll in der Sprache kommentiert werden. Prinzipiell, so Kramer, werde er für das Fernsehen produziert, so dass eine TV-Ausstrahlung am Ende möglich sei. Darum werde es Untertitel auf Hochdeutsch geben. Beim Übersetzen ins Saterfriesische soll möglichst ohne Lehnwörter – also Wörter, die in Schrift und Aussprache aus der Gebersprache übernommen werden – erfolgen. „Da kann uns bestimmt Gretchen Grosser bei helfen“, sagt Kramer.

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Die Kinder führen bei dem Projekt die Kameras selber. Diese bringt Dohlen zu den Drehtagen mit. So lernen sie gleichzeitig die Technik kennen. Ein dreiminütiger Teaser – eine Filmvorschau – wurde bereits gedreht und wird in der kommenden Woche auf dem Videoportal www.green-cut.de präsentiert. Eingesprochen hat diesen Linus Heyens aus der siebten Klasse des LSG. Er ist kein Mitglied im Wahlkursus, kann aber trotzdem am Projekt teilnehmen. Die Schüler des Kurses kommen aus dem fünften und sechsten Jahrgang. „Es kann sein“, so Kramer, „dass noch ein paar ältere Schüler dazukommen, die Lust haben, mitzumachen.“

Demnächst wollen die Schüler Interviews mit Menschen führen, die noch das „alte“ Moor kennen. Das solle möglichst zu Hause bei den Bürgern passieren, so Kramer. Die Vorbereitungen dazu erfolgen im Unterricht. Im Frühjahr werden dann die Hauptaufnahmen im Moor gemacht, „wenn alles wieder erwacht“, sagt der Lehrer. Am Ende des Schuljahres soll der Film dann fertig sein.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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