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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Soziales: Mit einem Paten an der Seite

02.06.2017

Bösel Kinder brauchen gute Startbedingungen. Darüber sind sich die Vertreter der Pfarrgemeinde Bösel sowie des Caritas Sozialwerks einig. Um diese zu gewährleisten, wollen sie in Bösel gemeinsam neue Wege gehen: Sie starten das Projekt „Findus“. Der Gedanke dahinter: Kindern im Alter von sechs bis etwa zwölf Jahren wird ein Pate an die Seite gestellt, der ein Jahr lang einmal in der Woche etwas mit seinem „Patenkind“ unternimmt. „So sollen das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gestärkt werden“, sagt Herbert Bley.

Er ist der Leiter des Projekts, das nach den Herbstferien starten soll. Mit der Schulung der Paten soll es aber bereits nach den Sommerferien losgehen. „Wir wollten etwas für die Kinder im Ort tun, die Bestärkung brauchen“, erklärte Pfarrer Stefan Jasper-Bruns die Motivation für dieses Projekt, für das die Idee aus dem Sachausschuss Caritas entstand.

Paten können sich melden

Wer Pate werden möchte, kann sich an die Projektleitung um Herbert Bley unter Telefon   04494/1069 oder herbert.bley@ewetel.net sowie Ursula Pleye unter Telefon   04494/1774 oder ulla.pleye@web.de wenden. Der Kontakt kann auch über die katholischen Kirchengemeinde St. Cäcilia mit Pfarrer Stefan Jasper-Bruns erfolgen. Sie ist zu erreichen unter 04494/922340 oder kontakt@kirche-in-boesel.de.

Kinder können von den Eltern vorgeschlagen werden. Auch sie wenden sich an die Projektleitung. Gemeldet werden die Kinder, die für das Projekt „Findus“ in Frage kommen, aber auch über die Schulen und Kindergärten der Gemeinde. Die Vermittlung erfolgt über die Leitung.

Ganz neu ist das Projekt nicht: Es wird im Offizialatsbezirk bereits in Cloppenburg und in Vechta praktiziert. Die Erfahrungen belegten, dass viele Kinder gestärkt würden, wenn sie einen starken Freund an der Seite haben, berichtet Regina Bunger, Referentin der Gemeindecaritas im Dekanat Friesoythe, einen Paten, mit dem sie über Sorgen sprechen können. Denn manchmal gelingt mit Paten, was in der Familie nicht so leicht funktioniert. So wie bei dem Kind, dessen Großvater verstorben war. Ein großer Bezugspunkt fiel weg. Darüber mit den Familienangehörigen, die selbst in Trauer sind, zu sprechen, fällt vielleicht nicht immer ganz leicht. In dieser Situation mit jemandem außerhalb der Familienstrukturen zu sprechen, kann helfen, sind sich die Projektverantwortlichen sicher.

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Das Projekt richtet sich an Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Vorgeschlagen werden sie vor allem über die Schulen und Kindertagesstätten. „Die unterstützen uns“, sagt Pfarrer Jasper-Bruns.

Eltern können sich aber auch an die Pfarrgemeinde Bösel oder an die Projektverantwortlichen Herbert Bley oder Ursula Pleye wenden. Für etwa zwei Stunden in der Woche unternehmen sie etwas mit dem Paten. Das kann etwa Fußball spielen sein, malen, gemeinsam musizieren, mit dem Jäger auf dem Hochsitz die Tierwelt beobachten – vieles sei denkbar. Um Patenpaare mit gleichen Interessen zu finden, soll ein Pool aufgebaut werden. Die Zuordnung erfolgt über die Projektleitung. 120 Euro an Kosten werden pro Jahr erstattet. Die werden über Spenden finanziert, die gerne entgegengenommen werden.

Die Paten müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Sie sollten verlässlich einmal die Woche Zeit finden. Sie werden im Vorfeld geschult und unterliegen der Schweigepflicht. Einmal monatlich treffen sich alle Paten, um sich auszutauschen und sich auch weiterzubilden. Der Erstkontakt zwischen Paten und Kind läuft über die Projektleitung.

Nach einem Jahr – die Ferien sind ausgenommen – endet die Patenschaft. Der persönliche Kontakt sei dann aber weiterhin möglich. „Nicht fallenlassen, sondern loslassen“, umschreibt Herbert Bley.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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