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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Mit Themen ganz nah an den Lesern

02.12.2005

ALTENOYTHE ALTENOYTHE - Die neun Schülerinnen und Schüler aus der zehnten Klasse der Heinrich-von-Oytha-Schule Altenoythe sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Nach wochenlanger Vorbereitung ist jetzt ihre neue Schülerzeitung erschienen. Die erste Auflage war während einer Unterrichtspause ausverkauft, der Nachdruck läuft bereits – und die zweite Ausgabe wird schon vorbereitet.

„Hot Spot“ heißt das kleine Blatt im DIN-A 4-Format. Der Vorschlag für den Namen kam aus der Schülerschaft. „Das kann man sich leicht merken“, sagt Jasmin Abeln (16), eine der für das Projekt verantwortlichen Schülerinnen. Philipp Oltmann (18) findet: „Der Titel wirkt anregend.“ Und Ulla Stolte (49), die das Projekt als Lehrerin betreut, sieht in dem Zeitungstitel einen aktuellen Alltagsbezug: „Im Leben gibt es viele heiße Punkte.“

Zwei Unterrichtsstunden pro Woche bleiben der in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefassten Redaktion, um die Schülerzeitung zu organisieren. Chefredakteurin des Teams ist Ekatarina Frik (16). Die Redaktion komplettieren Vanessa Siemer (16), Daniela Deeken (15), Carsten Reiners (18), Maik Timme (15), Christine Tameling (15) und Daniela Brinkmann (15). Bereits mit dem Beginn des Schuljahres starteten die ersten Vorbereitungen. Themen wurden gesammelt, wieder verworfen und schließlich festgelegt. „Die Auswahl der Geschichten orientiert sich an den Interessen der Schüler“, sagt Vanessa Siemer. So findet der Leser neben einem Star-Portrait der amerikanischen Schauspielerinnen-Schwestern Ashley und Mary Kate Olsen ein Interview mit Schulleiter Hermann Reiners zum Rauchverbot an der Schule, die Vorstellung aktueller Spielfilme, eine Seite mit Nachrichten aus der Computer-Szene oder eine Mecker-Seite.

Die Produktion und Herausgabe der Schülerzeitung ist die eine Sache, die Herstellung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eine andere. Deshalb wird „Hot Spot“ von einer eigens gegründeten Schülerfirma herausgegeben. Deren Name ist Programm: Der Firmentitel lautet schlicht und einfach „Schülerzeitung“. Ulla Stolte sieht in dieser Art der Organisation wichtige Lerneffekte: „Dort können die Schülerinnen und Schüler wirtschaftliche Abläufe erfahren und trainieren.“ Die Schülerfirma funktioniert wie ein reales Unternehmen. Geschäftsführer sind Philipp Oltmann und Jasmin Abeln. Andere aus dem Redaktionsteam sind für Buchhaltung, Verwaltung, Marketing oder Werbung zuständig. Gedruckt wird „Hot Spot“ in der schuleigenen Druckerei, die der Schülerfirma die Druckkosten in Rechnung stellt. Einnahmen werden durch den Zeitungsverkauf – die Schülerzeitung kostet pro Stück 70 Cent – und den Verkauf von Anzeigen erwartet.

Auf dem Zeugnis wird sich das Engagement in der Redaktion nicht niederschlagen. Ulla Stolte ist aber sicher, dass ihre Schüler dennoch von „Hot Spot“ profitieren: „Das macht sich später bei jeder Bewerbung sehr gut.“

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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