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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Infoabend: Montessori auch in Neuscharrel

03.06.2016

Neuscharrel „Die Schule ist dafür da, dass die Kinder dort etwas lernen und nicht Zuhause“, sagte Josef Hoymann, Schulleiter der Maria-Montessori-Grundschule in Nordhorn (Grafschaft Bentheim) auf einer Informationsveranstaltung zum Thema „Montessori-Pädagogik und deren Umsetzung in Grundschulen“. „Daher machen die Mädchen und Jungen die Hausaufgaben bei uns in der Schule. Wozu brauchen wir noch ein Grundschule, wenn die Kinder mit den Eltern Zuhause lernen. Das ist für mich eine verkehrte Welt.“

◘ Der Schulelternrat der Grundschule Neuscharrel hatte einen Antrag auf Einführung der Montessori-Pädagogik an der Grundschule gestellt. Damit könnte der Schulstandort Friesoythe attraktiver gestaltet werden, begründet der Elternrat. Derzeit besuchen rund 40 Kinder die Neuscharreler Grundschule.

Hoymann◘ erklärte den Eltern den Alltag einer Montessori-Schule. „Ausgangspunkt ist die Vorstellung vom Bild des Kindes „als Baumeister seiner selbst“. Deshalb ist für Montessori ein Unterricht undenkbar, in dem alle Kinder zur gleichen Zeit dasselbe lernen. Für die tägliche Arbeit bedeutet das, dass die Lehrer sich zurücknehmen und auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler eingehen, so Hoymann. Es gilt der Leitgedanke: „Hilf mir, es selbst zu tun“. In differenzierenden Unterrichtsformen werden den Kindern Mitbestimmung beispielsweise bei der Arbeitswahl oder der Zeit- und Bewegungsfreiheit zugestanden.

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Die Unterrichtsformen an Montessorischulen können vielfältig sein: Freiarbeit, Gruppenarbeit, Projektarbeit oder gebundener Unterricht. „Gibt es genügend motivierte Lehrer für Montessori-Grundschulen?“, fragte Wolfgang Janßen. Schulleiter Hoymann ist davon überzeugt.

Keine Probleme hätten die „Montessori-Kinder“ auch beim Besuch der weiterführenden Schulen. Bisher gab es immer nur positive Rückmeldungen meinte Hoymann auf Nachfrage eines Elternteils. „Kinder haben ja nicht immer Lust auf Schule. Wie gehen Sie damit tun?“, wollte Josef Meemken wissen. „Wir machen den Kindern keinen Druck. Es gibt lernbegleitende Personen, die sich um diese Kinder kümmern“, so Hoymann. Das unterstrich auch die Leiterin des Montessori-Kinderhauses in Friesoythe, Helga Hubo. „Bei dieser Schulform werden die Lernziele der Kinder individuell erreicht und das auch ohne Druck. ◘

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