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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Nachhaltigkeit erneut belohnt

24.09.2015

Bösel /Cloppenburg Erneut macht sich Freude an der Oberschule (OBS) in Bösel breit. Bereits zum dritten Mal wurden die Schule am Mittwoch als „Umweltschule in Europa“ von der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) ausgezeichnet. Von 181 teilnehmenden Schulen in Niedersachsen gehörte die OBS Bösel zu den 41 prämierten Bildungseinrichtungen. Ministerin Heiligenstadt überreichte am Mittwoch im Museumsdorf Cloppenburg auf der zentralen Veranstaltung die Urkunde und eine Fahne an die Vertreter der Schule.

„Es ist ein großer Erfolg für unsere Schule, wieder einmal ausgezeichnet worden zu sein. Das zeigt, wie sehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bei unseren Schülern verankert ist“, sagt Dorothea Kuhlmann-Arends, Schulleiterin in Bösel. Bereits 2009 wurden die Böseler Schüler das erste Mal ausgezeichnet. „Seitdem hat sich das Leitbild eines nachhaltigen Umweltgedanken in unserer Schule gefestigt“, so Kuhlmann-Arends.

Umweltschule in Europa

Das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ wird in Deutschland von der DGU (Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung) vertreten.

Das Prädikat „Umweltschule in Europa“ zeichnet Schulen aus, die besondere Anforderungen an die Umwelterziehung und umweltgerechtes Verhalten erfüllen.

Die Oberschule Bösel wurde das erste Mal im Jahr 2009 als Umweltschule ausgezeichnet. Auch in den kommenden Jahren soll der Gedanke der Umweltschule ein Leitbild der Oberschule sein.

In diesem Jahr wurden insgesamt 41 Schulen von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) in Cloppenburg ausgezeichnet.

Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft zur Umwelterziehung (DGU) und einem europäischen Dachverband vergeben wird, ist mit einem Wettbewerb verbunden. In diesem Jahr teilte sich die Aktion in zwei Handlungsfelder. Dem ersten Feld war der Begriff „Papier“ übergeordnet. So wurde an der OBS Bösel ein Schultaschenverkauf mit Recyclingmaterialien angeboten, die Herstellung von Notizblöcken aus Fehlkopien sowie doppelseitiges Kopien gefördert. Dazu wurden mehr E-Mails als Briefe versendet und der Gebrauch von Briefumschlägen mit blauem Umweltengel nahm zu.

Das zweite Handlungsfeld stand noch intensiver unter dem Motto „Recycling“. Hierfür wurden in der Schule Recycling-Boxen für Batterien, CDs und Kunststoffstifte aufgestellt sowie ein „Sammeldrachen“ aufgestellt.

Dieser sammelt zum Beispiel alte Druckerpatronen. Betreut wird das Umweltprojekt an der OBS Bösel von den Lehrerinnen Bettina Müller-Link und Juliane Brix. Sie nahmen den Preis stellvertretend für die Schule am Mittwoch entgegen. „Meine Kolleginnen leisten hier tolle Arbeit. Wir sind sehr stolz auf das Engagement von ihnen und der Schüler“, so Kuhlmann-Arends.

Doch die Böseler haben jetzt schon den nächsten Wettbewerb 2017 im Visier. Das steht unter den drei Schwerpunkten „Ressourcen“, „Alt hilft Jung“ und „Biologische Vielfalt“. „Alle drei Themen haben schon heute Bedeutung an unserer Schule und finden im Schulalltag sowie in der Schülerfirma statt“, so Kuhlmann-Arends.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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