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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Dem Nitrat als Forscher selbst auf den Grund gehen

27.07.2019

Oldenburger MÜnsterland Wer schon immer mal als Forscher den Dingen auf den Grund gehen wollte, hat dazu jetzt erstmals im Weser-Ems-Gebiet die Möglichkeit. Denn die Universitäten Osnabrück und Oldenburg haben das Projekt „Schüler und Bürger forschen zusammen mit Wissenschaftlern zum Thema Stickstoffbelastung von Gewässern“ ins Leben gerufenen. Dieses Vorhaben bietet die Möglichkeit, sich für die nachhaltige Wassernutzung einzusetzen und aktiv bei der Forschung rund um die Nitratbelastung der Gewässer in der Region mitzuwirken. Ab sofort sind Anmeldungen unter www.nitrat.uos.de für das Nitrat-Monitoring möglich.

Viel Diskussion

Seit Jahren wird von einer steigenden Nitratbelastung berichtet, wobei die Schuldzuweisungen oftmals einseitig sind und es trotz des hohen Interesses seitens der Bürger an fachlichen Informationen mangelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren. „Das Projekt ist entstanden, weil insbesondere im Weser-Ems-Land und im nördlichen Osnabrücker Land das Thema Nitratbelastung in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion einen immer größer werdenden Stellenwert einnimmt“, sagt der Cloppenburger Prof. Dr. Marco Beeken, der als Chemiedidaktiker an der Universität Osnabrück in die Forschung involviert ist.

Um Licht ins Dunkle zu bringen und weiter an dem Thema zu forschen, sind die Unis auf die Hilfe der Bürger vor Ort angewiesen. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer kostenlos alle Materialien zur Messung der Nitrat-Konzentration in einem beliebigen Gewässer in ihrer Region. Alle zwei Wochen muss gemessen werden. Die Messung ist ganz einfach: Sie erfolgt in den meisten Fällen über Teststäbchen, welche für einige Sekunden in eine Gewässerprobe gehalten werden.

Ergebnisse hochladen

Anschließend wird die Farbe eines Testfeldes mit einer Farbskala verglichen und die entsprechende Nitratkonzentration abgelesen und in einer App hochgeladen. Begleitet werden die Bürger von sogenannten Forschungspaten – von Schülerinnen und Schülern aus der Region, welche ein Seminarfach rund um das Thema Nitrat belegen und bei Fragen zum Nitrat-Monitoring unterstützen können.

Ergebnisse erfahren

Das Projekt ist über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren angelegt und läuft von September 2019 bis Februar 2021. Die Teilnehmer liefern aber nicht nur Werte, sie werden im Projektzeitraum auch in die Forschung mit eingebunden, heißt es von den Organisatoren. Zwischenergebnisse und Ergebnisse des Nitrat-Monitorings werden regelmäßig ausgestellt. So soll auch das Verständnis in der Bevölkerung für wissenschaftliche Methoden erhöht werden.

Fragen zur Anmeldung oder zum allgemeinen Ablauf des Nitrat-Monitorings beantwortet Frauke Brockhage, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück. unter frauke.brockhage@uos.de.

Folgende Schulen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sind in die Forschung involviert: Albertus-Magnus Gymnasium Friesoythe, Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg, Gymnasium Liebfrauenschule Cloppenburg, Copernicus Gymnasium Löningen, Gymnasium Damme und BBS am Museumsdorf.

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