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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

ERZIEHUNG: Projekt gegen Gewalt an der Schule

22.04.2006

GARREL GARREL/EB - Gegen Gewalt an der Schule wendet sich ein neues Projekt an der Garreler Haupt- und Realschule für die siebte Jahrgangsstufe. Es startet am kommenden Mittwoch. Vorab werden die Eltern der siebten Klassen über die Inhalte informiert.

„Das Leben ist nicht frei von Konflikten – schon gar nicht in der Schule. Konflikte entstehen zwischen Schülern und Lehrern, den Schülern untereinander, und auch die Eltern sind häufig Auslöser“, so Meeno Abels, einer der Verantwortlichen. Alle diese Konflikte müssten ausgetragen und nicht unter den Teppich gekehrt werden – aber ohne Gewalt. Dabei dürfe unter Gewalt nicht nur physische Gewalt verstanden werden, womit Schlägereien und körperlicher Zwang gemeint sei. Unter Gewalt verstehe man auch die seelische – Beleidigungen, Ausgrenzung und Mobbing schlügen Wunden, die nur sehr langsam oder vielleicht nie vernarbten und manchmal zu einem unkontrollierten Ausbruch von körperlicher Gewalt führten. Die Schule will Schülern, Eltern und sich selber Werkzeuge in die Hand geben, durch Gespräche und Maßnahmen die Gewalt aus dem Schulleben zu verbannen.

Diesem Zweck soll vom 26. bis 28. April das Projekt „Gewaltprävention“ für die 7. Jahrgangsstufe dienen. Die Vorlage dazu war die Handreichung „PIT – Prävention im Team“. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrern, Polizisten und der Sozialarbeiterin der Schule hat das Projekt vorbereitet und erste Maßnahmen ergriffen. So haben Schüler des zehnten Jahrgangs es zum Beispiel übernommen, die Lehrer bei der Aufsicht auf dem Schulhof der „Kleinen“ zu unterstützen, berichtet Abels. Langfristig sollen Schüler zu „Konfliktberatern“ ausgebildet werden.

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Bereits am 24. April werden die Schüler der siebten Jahrgangsstufe im Forum der HS/RS Garrel über das Projekt informiert. Am selben Tag findet ein Info-Abend für die Eltern der siebten Klassen in der „Bürgerklause“ in Garrel statt (19.30 Uhr). Teilnehmer auf dem Podium sind Harald Nienaber (Jugendbeauftragter der Polizei Cloppenburg) und Oberkommissar Reinhard Meyer (Garrel). Für die Schule nehmen Konrektorin Dr. Jutta Weerda (Mitglied der Arbeitsgruppe „Gewaltprävention“) und andere Lehrkräfte der Schule teil. Vom 26. bis 28. April zeigen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der siebten Stufe sowie die Polizei im Unterricht und in Demonstrationen, wie es gelingen kann, die Gewalt beim Aufarbeiten von Konflikten auszuschließen und auch Grenzen zu setzen, über die nicht gegangen werden darf.

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