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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Abi In Ramsloh: Erst Fakten, dann Planung

27.03.2019

Ramsloh Seit 2007 ist das Laurentius-Siemer-Gymnasium (LSG) in Ramsloh eigenständig. Doch das reicht der Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Saterland nicht mehr. Sie fordert, dass das LSG eine gymnasiale Oberstufe bekommt, damit auch hier das Abitur abgelegt werden kann. Mit dem entsprechenden Antrag hat sich der Gemeinderat am Montagabend auf der Sitzung im Rathaus beschäftigt.

Erst dann, wenn konkrete Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, ob es überhaupt Sinn macht, eine Oberstufe zu fordern, soll ein Antrag an den Landkreis als Schulträger gerichtet werden. Um das zu klären, wurde der Antrag an den Schul- und Kulturausschuss verwiesen. „Bis heute handelt es sich beim LSG um ein Gymnasium, das lediglich bis zum Ende der Sekundarstufe I besucht werden kann. Das Abitur kann hier nicht erreicht werden“, begründete SPD-Ratsfrau Elisabeth Schramm den Antrag ihrer Gruppe. Ihrer Meinung nach handelt es sich um ein „Rumpfgymnasium“ mit allen organisatorischen und strukturellen Merkmalen eines Gymnasiums.

„Momentan hat die Schule eine Schülerzahl erreicht, die den personellen und finanziellen Rahmen eines Gymnasiums ohne Oberstufe nicht mehr rechtfertigt“, so Schramm. Im Schuljahr 2018/18 hätten 74 Schüler ihren Abschluss nach Klasse zehn erreicht. Die Zahl der Abschlüsse rechtfertigten die Oberstufe. „Viele Eltern aus den Gemeinden Saterland und Barßel ziehen es derzeit vor, ihre Kinder beim AMG in Friesoythe anzumelden, um ihnen einen Wechsel der Schule nach der zehnten Klasse zu ersparen. Damit versprechen sie sich einen leichteren Zugang zum Abi“, so Schramm weiter.

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Für die Schüler sei der Wechsel der Schule in die Oberstufe des AMG eine wesentliche Erschwernis ihrer Schullaufbahn. Das Angebot einer gymnasialen Oberstufe würde sicher dazu führen, dass Schüler mit einem qualifizierten Realschulabschluss aus dem benachbarten Schulzentrum den Besuch der Oberstufe am LSG in Betracht ziehen würden, anstatt andere berufliche Bildungseinrichtungen in Friesoythe oder Cloppenburg zu besuchen.

„Wir müssen so eine Forderung genau prüfen. Derzeit reichen die Schülerzahlen für eine Oberstufe nicht aus.“ Das zumindest sage auch LSG-Schulleiter Klaus Finsterhölzl, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Immer. Parteikollege Gerd Albers ging noch einen Schritt weiter: „Beim LSG von einem ,Rumpfgymnasium’ zu sprechen, halte ich für Fehl am Platze. Wir müssen die Weiterentwicklung des bestehenden Bildungsangebotes im Saterland sehen. Daher darf man nicht nur auf die Oberstufe schielen, sondern man muss das gesamte Schulangebot sehen.“

Es gelte, die Sinnhaftigkeit einer gymnasialen Oberstufe am LSG zu klären und auf der Basis faktenbezogener Schülerinteressen einen entsprechenden Antrag an den Schulträger zu richten, so Albers. Im Namen seiner Fraktion forderte er, gemeinsam mit den betroffenen Schulleitungen die Bildungsangebote für die Schüler der Gemeinde zu analysieren und gemeinsam Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen. Schlussendlich einigten sich die Gruppe SPD/Grüne und die CDU auf die Gründung eines Arbeitskreises, um die Fakten zu klären.

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