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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Betreuung: Viel Platz für „Rathaus-Mäuse“

20.03.2019

Ramsloh Die Zeit drängt. Nur vier Monate bleiben der Gemeinde Saterland noch, um Räumlichkeiten im Rathaus für den Kindergarten „Rathaus-Mäuse“ im Dachgeschoss zu schaffen. Denn – wie berichtet – wird die geplante Kindertagesstätte an der Möhlenschleede in Ramsloh-Hollen nicht vor Frühjahr 2020 fertig. Die Ausschreibung für den Rathausumbau werde derzeit vorbereitet, teilte am Dienstag Bürgermeister Thomas Otto (parteilos) mit und stellte die Pläne genauer vor. Denn auch wenn das Rathaus nur eine Übergangslösung ist, müssen zahlreiche Dinge bedacht werden, um allen Anforderungen für die Einrichtung eines Kindergartens gerecht zu werden.

Tür einbauen

Erst am Dienstag vergangener Woche sei im Gespräch mit einer Vertreterin des Niedersächsischen Landesjugendamts die Idee zur Unterbringung der Kinder im Rathaus entstanden, sagte Otto. Denn zuerst habe die Gemeinde favorisiert, Räume in der Grundschule für zwei Kindergartengruppen mit zu nutzen. Für Krippenkinder waren bereits welche im Rathaus angedacht. Aufgrund hoher Anforderungen sei diese Lösung aber nicht möglich gewesen, habe die Vertreterin des Landesjugendamts mitgeteilt. Auch eine Containerlösung beim kommunalen Kindergarten „Pusteblume“ war aufgrund der Belastung für Kindergarten und Grundschule nicht zu realisieren. Am Mittwoch vergangener Woche beschloss der Verwaltungsausschuss dann einstimmig die Übergangslösung im Rathaus.

Und diese sieht vor, Räume im Dachgeschoss umzubauen. Im Flur soll eine Tür eingebaut werden, die den Kindergartenbereich von den Räumen im vorderen Bereich trennt. Derzeit befindet sich allerdings im späteren Kindergarten noch das Büro von Gemeindejugendpfleger Sulejman Aliev. „Es gibt den Vorschlag, im Büro eine Wand rauszureißen und einen Durchbruch zu Raum daneben zu machen“, sagte der Bürgermeister. So könnte ein großer Gruppenraum für Krippenkinder entstehen. Otto: „Es kommt aber darauf an, wie viel Platz wir benötigen.“

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Denn noch ist nicht ganz sicher, wie viele Plätze genau im nächsten Kindergarten-/Krippenjahr benötigt werden. Die Gemeinde plant mit bis zu 50. Pro Kindergartenkind werden zwei Quadratmeter Platz benötigt, pro Krippenkind drei.

Nur Vormittagsbetreuung

Klar ist hingegen, dass der katholische Kindergarten St. Jakobus und der kommunale Kindergarten „Pusteblume“ Eltern, die an einem Platz Interesse hatten, bereits Absagen erteilen mussten. Allerdings wurde diesen von der Übergangslösung im Rathaus berichtet. Bis zum 3. April hätten sie laut Bürgermeister nun Zeit, um ihre Kinder anzumelden. Allerdings machte er auch darauf aufmerksam, dass die Gemeinde nur die Rechtsansprüche erfülle. Heißt: Es werden nur eine Vormittagsbetreuung und auch kein Mittagessen angeboten.

Bis zu drei Kindergartengruppen (inklusive Krippenkinder) sollen im Dachgeschoss Platz haben. Des Weiteren ist geplant, den kleinen Sitzungssaal in der ersten Etage zum Bewegungsraum umzufunktionieren. „Bei nur zwei Gruppen bräuchten wir keinen“, sagte Otto weiter.

Sanitäre Anlagen

Neben dem Gruppenraum, der für die Krippenkinder angedacht ist, gibt es derzeit im Dachgeschoss einen Besprechungsraum. Dort ist geplant, eine Wand einzuziehen. Entstehen sollen eine Küche, ein Ruheraum und ein Raum für die Einrichtungsleitung. Geht man den Flur entlang durch eine Tür, gibt es weitere Räume. Diese sollen zu sanitären Anlagen für die Kinder werden. Daneben befindet sich ein großer Raum, wo zwei Gruppenräume für die Kindergartenkinder eingerichtet werden sollen.

Dort sieht es derzeit ein wenig so aus, wie auf einer Baustelle. Und das schon seit Längerem. „Hier sollte ohnehin alles isoliert und Dachfenster reingebaut werden“, sagte Otto. Geplant war, die mehr als 100 Quadratmeter zu Büroräumen auszubauen, da es immer mehr Mitarbeiter im Rathaus geben würde. So war bereits Geld in den Haushalt gestellt worden.

Da es bald im Rathaus etwas lauter werden könnte, soll eine Trittschalldämmung eingebaut werden. Noch nicht ganz sicher ist, welches der beiden Treppenhäuser die Kinder nutzen sollen. Eines führt direkt zum vorderen Ausgang. Der Nachteil: Die Kinder müssten im Dachgeschoss immer an einem Büro von zwei Mitarbeiterinnen vorbeilaufen. Zudem befindet sich der Ausgang des Treppenhauses dicht an der Straße. Das zweite Treppenhaus hingegen führt direkt zum hinteren Ausgang und zum späteren Spielplatz.

Künftig Einbahnstraße

Angedacht ist, den Apfelgarten hinter dem Rathaus einzuzäunen. Dort sollen eine Sandkiste und Spielgeräte installiert werden. Der Platz entspreche nicht ganz der Größe, die er haben müsste, sagte Otto. „Pro Kindergarten ist aber eine Ausnahme möglich.“

Die Baukosten für die gesamte Maßnahme liegen bei 100 000 Euro. Das Inventar kostet extra, wird aber mit in die spätere Kita an der Möhlenschleede übernommen.

Relativ zeitnah soll auch die Parkplatzsituation geändert werden. Die Zufahrt zu den Plätzen hinter dem Rathaus soll wegfallen. Eine Zufahrt zu diesen wird künftig in einer Einbahnstraßenregelung nur über den Parkplatz bei der Haupt- und Realschule möglich sein. Heißt, auch von der Hauptstraße aus kann nicht mehr auf den Parkplatz gefahren werden, wie es auch das Verkehrskonzept vorsieht, das die Gemeinde hatte erstellen lassen. Dadurch soll Begegnungsverkehr zu vermieden und den Müttern mit Kindern ein sicherer Weg zum Übergangs-Kindergarten ermöglicht werden.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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