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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Bürgermeisterwahl: Erstwähler haben viele Fragen

16.02.2018

Ramsloh Jugendliche interessieren sich nicht für Politik? Von wegen. Die Zehntklässler der Haupt- und Realschule Saterland und des Laurentius-Siemer-Gymnasiums interessieren sich zumindest sehr wohl dafür, wer der neue Bürgermeister der Gemeinde Saterland wird. Schließlich dürfen die Jugendlichen ab 16 Jahren bei der Bürgermeisterwahl mitbestimmen.

Um sich ein genaues Bild von den Bewerbern zu machen, trafen sich die Schüler am Donnerstagmorgen mit den drei Kandidaten Gerd Dumstorff (CDU), Thomas Otto (unabhängig, von den Grünen unterstützt) und Henning Stoffers (SPD) im Schulzentrum Saterland in Ramsloh. Die Veranstaltung war eine Eigeninitiative der Schülervertretung der Haupt- und Realschule. Pia Lindemann, Felix Fugel, Alexander Straub, Christopher Moor, Felix Hinrichs und Thede Henken hatten die 90-minütige Podiumsdiskussion vorbereitet.

Christopher Moor und Alex Straub übernahmen am Vormittag auch die Moderation und wollten gleich am Anfang von den Kandidaten etwas über ihre Stärken und Schwächen herausfinden. Dumstorff führte als Stärken seinen langen Erfahrungsschatz in der Kommunalpolitik an und dass seine Wurzeln im Saterland liegen.

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Seine direkte Art würde aber nicht jedem gefallen, führte er eine Schwäche auf. Otto sah seine Stärken vor allem darin, dass er schon lange in der Verwaltung tätig und entsprechend gut vernetzt sei. Ansonsten habe er ganz normale menschliche Schwächen – wie gerne Schokolade zu essen. Da er selber gerne anpacke, sagte Stoffers, würde es ihm bestimmt schwer fallen, als Bürgermeister delegieren zu müssen. Das könnte man ihm als Schwäche auslegen. Dafür sei er aber offen und lösungsorientiert.

Dann mussten sich die drei Bewerber den Fragen der Schüler stellen. „Was bedeutet für Sie Bürgernähe?“, war zum Beispiel eine Frage. „Das kann man nur leben, wenn man unter den Menschen ist. Ich habe da keine Berührungsängste“, sagte Dumstorff. Für Otto bedeute Bürgernähe, dass die Menschen ihm mit auf den Weg geben sollen, was er als Bürgermeister zu tun habe – nicht umgekehrt. „Den Bürgern Rede und Antwort stehen“, das sei für Stoffers Bürgernähe.

Interesse hatten die Schüler auch am Jugendparlament, das ja wieder eingestellt worden ist. „Da müssen wir über ein neues System nachdenken“, sagte Stoffers. Vielleicht eines, in dem die Schule ein zentrales Organ übernehme. Otto machte es kurz. „Das muss man wieder aus dem Boden stampfen.“ Dumstorff hielt ein Jugendparlament auch für eine „tolle Sache“, doch die Jugendlichen hätten das nicht mehr gewollt. So etwas habe nur eine Chance, wenn die Jugend voll dahinterstehen würde.

Und eine neue Skaterbahn? Ja, da sagten alle Bürgermeisterkandidaten ihre Unterstützung zu.

Nach 90 spannenden Minuten war die Diskussion beendet. Für den ein oder andern Erstwähler war es bestimmt eine hilfreiche Veranstaltung.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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