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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Saterländer nehmen Abschied

30.09.2017

Ramsloh Es war ein emotionaler Abschied. Ein Abschied von einem Bürgermeister, der vieles im Saterland erreicht und bewegt hat. Und ein Abschied von einem Mann, dem es sichtlich schwerfiel, sein Amt nun aus gesundheitlichen Gründen niederzulegen.

Rund 300 geladene Gäste, darunter eine Delegation aus der Partnerstadt Sroda Slaska, sind am Freitagabend in die Aula des Schulzentrums Saterland in Ramsloh gekommen. Nicht nur, um Hubert Frye in den Ruhestand zu verabschieden, sondern auch, um ihm zu danken – für all das, was er in den 18 Jahren als Bürgermeister geleistet hat. So gab es immer wieder stehende Ovationen für den Bürgermeister.

Die Kameraden der Feuerwehr Ramsloh hatten Frye und seine Frau Annelene zuvor mit Feuerwehrwagen von Zuhause abgeholt.

Im Schulzentrum sprach Landrat Johann Wimberg von einer außergewöhnlichen Karriere, die zu Ende gehe. Vorbildlich habe sich Frye für die Belange der Gemeinde eingesetzt, die Entwicklung maßgeblich geprägt und vorangebracht. „Der Erfolg der Gemeinde Saterland ist auch Dein Erfolg“, lobt Wimberg.

Michael Fischer, Bürgermeister der Gemeinde Emstek und Vorsitzender des Kreisverbands Cloppenburg des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, sagte, dass eine besondere und langjährige kommunale Karriere enden würde. Frye hinterlasse große Fußstapfen. Er habe besonders die geradlinige, klare und deutliche Art Fryes geschätzt.

Auch Ratsvorsitzender Dr. Heinrich Norrenbrock dankte Frye für seine „unermüdlichen, großartigen Leistungen“ und schnitt kurz seinen Werdegang an (siehe Infobox). Er lobte die Verdienste Fryes um unter anderem Infrastruktur, Wirtschaft und Bildung. Besonders erwähnte er Fryes Unterstützung und Motivation der Kameraden, als das Feuerwehrhaus in Scharrel 2013 abbrannte. Auch sei Frye es gewesen, der die Idee für den Interkommunalen Industriepark C-Port gehabt habe. Ideengeber und Visionär sei er auch beim Bürgerwindpark gewesen.

Norrenbrock hob zudem die Präsenz Fryes bei Veranstaltungen hervor. „Sie sind ein Bürgermeister zum Anfassen. Sie haben für alle Fragen der Bürger ein offenes Ohr. Sie haben immer versucht, bei unterschiedlichen Meinungen einen Kompromiss zu finden. Und das immer zum Wohle aller Saterländer Einwohner.“ Er wünschte Frye alles Gute und überreichte ihm den großen Wappenteller der Gemeinde Saterland und eine Urkunde.

Theo Fugel, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Saterland, sprach stellvertretend für alle Vereine. „Deine Anerkennung hat sicherlich die Vereinsverantwortlichen immer wieder motiviert, sich weiter ehrenamtlich zu engagieren.“ Auf Hilfe und Unterstützung Fryes sei immer Verlass gewesen. Und auch er lobte die Präsenz des Bürgermeisters bei Veranstaltungen.

„Du warst kein Bürgermeister von der Stange. Nein, Du warst ein Bürgermeister, der mit seiner eigenen dynamischen Art und Persönlichkeit das Amt geprägt hat. Du warst ein Macher – ständig energiegeladen“, sagte Personalrat Michael Neiteler. Für viele sei er ein Bürgermeister gewesen, der der Gemeinde 18 Jahre richtig gut getan habe. Ein Bürgermeister zum Anfassen, beliebt bei Jung und Alt. Sein offenes Ohr habe ihn ausgezeichnet. „Wir nehmen heute Abschied von Dir als Bürgermeister des Saterlandes mit vielen guten Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, mit viel Respekt, Wertschätzung und Anerkennung“, sagte Neiteler.

Dankende Worte gab es zudem von Adam Rucinński, Bürgermeister von Sroda Slaska. Immer wieder wurde auch Fryes Frau gedankt, die ihn immer unterstützte. Frye zeigte sich sichtlich gerührt und dankten allen herzlich.

Ein Rahmenprogramm rundete den Festakt ab. Zudem ließ der Kindergarten „Pusteblume“ Luftballons steigen und alle Musikvereine aus dem Saterland spielten am Ende den großen Zapfenstreich.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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