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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

„Erster Sieger ist die Sprache“

30.10.2017

Ramsloh In der voll besetzten Aula des Schulzentrums Saterland fand am Samstagabend im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Heimatvereins Saterland – Seelter Buund – vor rund 300 Heimatfreunden die Preisverleihung des ersten Schreibwettbewerbs für alle Saterfriesen statt. Boas Heinrich Pörschke zeigte sich überrascht und hoch erfreut, dass der Jury für diesen ersten saterfriesischen Schreibwettbewerb 34 Geschichten und Gedichte ins Haus flatterten.

Gesichtet und bewertet wurden die Arbeiten von der fachkundigen sechsköpfigen Jury mit Gretchen Grosser, Conrad Niemeyer, Anne Wilkens, Ingeborg Remmers, Johanna Evers und dem Boas Heinrich Pörschke. Keine einfache und leichte Aufgabe für die Jury, denn schließlich waren alle Geschichten und Gedichte großartig.

„Erster Sieger dieses Seelter Skrieuwerwädstried foar alle Seelter ist die saterfriesische Sprache. Denn wenn aufgrund unseres Aufrufes gleich 34 Schüler und Erwachsene sich hinsetzen und beginnen, einen Text oder ein Gedicht auf Saterfriesisch zu verfassen und zu schreiben, dann haben wir vom Seelter Buund schon sehr viel für unsere Sprache erreicht. Das macht uns richtig stolz,“ freute sich Boas Heinrich Pörschke.

„Din Täkst foar dät Seelterlound“ lautete das Motto, an dem sich 14 Schüler bis zu 14 Jahren und 20 Erwachsene ab 15 Jahren beteiligten und ihre Texte und Gedichte einreichten, verkündete Johanna Evers. Gewinner und erster Preisträger bei den Schülern ist Simon Schade von der Grundschule Scharrel mit seiner Geschichte von „Tom und Till“. Den zweiten Preis in der Kategorie Schüler teilen sich Marlin Knelangen aus Sedelsberg und Maximilian Naber aus Scharrel – beide Schüler des Laurentius-Siemer-Gymnasiums für ihre Geschichte „Klassenfoart ap Ouwege“. Den dritten Preis erhielt Leon Blechschmidt von der Grundschule Scharrel mit seiner Geschichte „Paul un Max gunge in Luft“.

Die Jury vergab auch Familienpreise an Jonah Rieger aus Ramsloh für die Geschichte „Do Bäidene foan Moorgutsdaam un Gräitje“ und an Femke und Lina Dannebaum aus Ramsloh für ihre Geschichte „Knippenstriek“.

Gewinner des Seelter Skrieuwerwädstrieds bei den Erwachsenen wurde Manuel Ahrens aus Strücklingen mit seiner Geschichte „Mien näie Touhus“. Zweite Preisträgerin wurde Imke Noormann aus Strücklingen mit ihrer Geschichte „Baab hat Dore“, und der dritte Preis ging an den gebürtigen Pfälzer Studenten Heinz Amberger, der sich die saterfriesische Sprache selbst angeeignet hat und derzeit in Kiel studiert. Er erhält den Preis für sein Gedicht „Dystopie foore Dore“.

Als Nachfolgeprojekt für 2018 ist eine Buchausgabe mit allen 34 eingereichten Texten geplant, verkündete Johanna Evers. Diese Texte sollen den Fundus an saterfriesischer Literatur erweitern und in Schulen, bei Lesewettbewerben und öffentlichen Veranstaltungen genutzt werden.

Alle Preisträger erhielten vom Boas Heinrich Pörschke und Johanna Evers eine Urkunde und ein Preisgeld überreicht.

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