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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Rektor zieht andere Saiten auf

17.04.2013

Altenoythe Die gesellschaftliche Realität mehr abbilden – dieses Ziel haben sich Rasmus Braun und Wilhelm Wewer gesetzt. Erreichen wollen die Pädagogen ihr Ziel durch die Umwandlung der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe von der Haupt- in eine Oberschule (die NWZ  berichtete). Am Dienstag informierten Schulleiter Braun und Konrektor Wewer über die Ausgestaltung des Angebots, das nach den Sommerferien starten soll.

„Das System Hauptschule war ein Auslaufmodell, weil die Schülerzahlen rückläufig waren“, schilderte Schulleiter Braun. Die Trennung von Haupt- und Realschule habe Schulbiografien gestört, teils zerstört, so Braun. „Einige Schüler mussten hier erst wieder aufgepäppelt werden.“

In der neuen Oberschule, die nach den Vorstellungen der Schulleitung zunächst mit drei kleinen Klassen im Jahrgang fünf starten soll, wird in der Klasse fünf noch im Klassenverband unterrichtet, ab der sechsten Klasse werden Kurse in Mathematik und Englisch angeboten. Zudem wird Französisch als zweite Fremdsprache eingeführt. „Dadurch ist die Durchlässigkeit nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch nach oben auf das Gymnasium gewährleistet“, so Rektor Braun.

Den Übergang auf ein Gymnasium sollen ab der Klasse neun zudem Wahlpflichtkurse erleichtern. Im Fach Deutsch werden ab der Klasse sieben Kurse angeboten. Die Kurse könnten jeweils zum Halbjahr gewechselt werden, so Wewer und Braun.

In Fächern, die gemeinsam unterrichtet werden, sollen etwa differenzierte Arbeitsblätter die unterschiedlichen Niveaus auffangen. Auch stärkere Schüler sollen schwächeren helfen, sieht das Konzept vor. Braun: „Dabei lernen auch die leistungsstärkeren Schüler.“

Indem die Oberschule als teilgebundene Ganztagsschule geführt wird, ist der Unterricht an zwei Nachmittagen Pflicht. Nach einer Mittagspause sollen künftig die Klassenlehrer für eine Hausaufgabenbetreuung sorgen. „Der erste Weg zu Wochenplänen“, erläutert Braun. Darin werden später einmal Aufgaben verzeichnet, die der Schüler im Laufe der Woche zu erledigen hat.

Zudem gibt es zusätzliche Förderstunden in Deutsch und Mathe für die Schüler, jeweils 160 bis zum Ende der Schulzeit. Wewer: „Es wird der gleiche Stoff wie in der Realschule unterrichtet, wir haben nur mehr Zeit dazu.“ Die beiden Sozialpädagogen in der Schule bieten ferner ein Sozialtraining an.

  An diesem Mittwoch, 17. April, veranstaltet die Heinrich-von-Oytha-Schule ab 19 Uhr in der Schulaula einen Infoabend zum Thema Oberschule.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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