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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Hilfe Für Projekt In Indien: Sternsinger aus dem Saterland unterstützen Schulneubau

28.12.2019

Saterland /Westbengalen In rund einer Woche ist es wieder soweit: Dann ziehen auch im Saterland Jungen sowie Mädchen verkleidet als Könige von Haus zu Haus, schreiben mit Kreide das Zeichen „20*C+M+B+20“ an die Häuser und wünschen den Familien Gottes Segen. Zudem bitten sie um eine Spende für ein Schulneubau-Projekt in Dhuliyan im indischen Bundesstaat Westbengalen.

„Es ist eine große Freude für die Kinder hier und vor allem auch für die Kinder in Westbengalen“, betont Pfarrer Asirvatham Rajendran, der sich über die Spendenbereitschaft der Saterländer freut. Die mehr als 150 Sternsinger im Saterland sind sich sicher, dass sie es mit ihrer Spendensammlung schaffen werden, die Finanzierung des Schulneubau-Projekts in Dhuliyan – dem Heimatbistum von Pfarrer Rajendran – zu sichern und abzuschließen.

Sternsinger-Aktion beginnt am 3. Januar

Die Sternsinger werden bereits am Freitag, 3. Januar, in Ramsloh ausgesandt und ziehen auch am Samstag, 4. Januar, von Haus zu Haus. In Strücklingen sind die Sternsinger ebenfalls am Samstag, 4. Januar, nach der Aussendung unterwegs. In Scharrel und Sedelsberg werden die Sternsinger am Sonntag, 5. Januar, ausgesandt, um den Segen zu bringen und Spenden für das Hilfsprojekt in Indien zu sammeln.

Mit einem zentralen Abschluss-Dankgottesdienst werden die Sternsinger im Saterland das „Dreikönigssingen“ beenden. Dieser findet am Sonntag, 12. Januar, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Strücklingen statt.

Im März 2016 hatte die Kirchengemeinde St. Jakobus beim Missionswerk „Die Sternsinger“ den Schulneubau für Westbengalen beantragt, im Dezember 2016 erhielt sie die schriftliche Zusage. Mehr als 100 000 Euro kostet der Bau. „Bisher haben wir fast 80 000 Euro für dieses Schulbau-Projekt gesammelt“, stellt Pfarreiratsvorsitzender Georg Pugge zufrieden fest und betont, dass der Bau komplett durch Spenden von Saterländer Familien realisiert wurde. „Das ist großartig!“, sagten sowohl Pfarrer Ludger Fischer, als auch Pfarrer Rajendran und Georg Pugge, denn sie wissen, dass mit diesem Schulprojekt den armen Kindern eine Chance auf Bildung gegeben wird.

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Bei der Einweihung der St.-Margaret-Schule – wie die Bildungseinrichtung nun heißt – konnten sich mehrere Gruppen aus dem Saterland um Pfarrer Rajendran, Pfarrer Fischer und Pugge von dem Schulgebäude überzeugen. Dabei nahm Pfarrer Fischer die deutschsprachige Einweihung des Gebäudes vor. Nachdem es anfangs Probleme mit dem Grundstück gegeben hatte, war im Juli 2018 mit dem Bau begonnen worden. Während die ersten Jungen und Mädchen bereits in dem neuen Schulgebäude unterrichtet werden, können ab Januar dort mehr als 300 Kinder kostenfrei zur Schule gehen.

„Es wird aber auch eine große Überzeugungsarbeit – insbesondere der Missionsschwestern – dort vor Ort erfordern, denn schließlich fehlen diese Kinder bei der Arbeit. In Indien tragen in der Urbevölkerung immer noch viele der Kinder zum Lebensunterhalt bei, indem sie Kinderarbeit leisten“, berichten Pfarrer Rajendran, Pfarrer Fischer und Pugge

Lob für das Projekt der Saterländer in Westbengalen gibt es auch vom Kindermissionswerk, weiß Pugge zu berichten, denn erst vor wenigen Tagen habe man ihm dort bei einem Telefonat nochmals bestätigt, dass alles ganz rund gelaufen sei.

Die Saterländer haben zudem bereits Überlegungen für ein weiteres Hilfsprojekt ins Auge gefasst und möchten ab 2021 ein Anschlussprojekt in Indien auf den Weg bringen. Entsprechende Gespräche mit dem Kindermissionswerk laufen derzeit.

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