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Prävention: Schlangenlinien gehen mit Rauschbrille

12.04.2016

Altenoythe „Was glaubt ihr, gibt es mehr Raucher oder Nichtraucher in Deutschland?“, fragt Katharina Thesing die Achtklässler der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Jeder nimmt sich eine Murmel und packt sie in das entsprechende Gefäß: jede Murmel landet bei der Antwort „mehr Raucher“. Ein Ergebnis, das die Mitarbeiterin der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith Stein überrascht.

An insgesamt fünf Stationen des „Klarsicht-Parcours“ werden die Oberschüler am Methodentag in der Schule über die Gefahren von Alkohol und Tabak aufgeklärt. Am meisten Spaß macht den Jugendlichen die Rauschbrille, die einen Zustand von einem Blutalkoholpegel von 0,8 Promille simuliert. Die Schüler gehen in leichten Schlangenlinien auf einer Linie oder versuchen mit viel Mühe heruntergefallenes Geld aufzuheben.

Das Schätzen, wie hoch der Alkoholanteil wohl in welchem Getränk enthalten ist, gestaltet sich gar nicht so leicht. Auch die Fragen des Quiz’ rund um Alkohol, die beim Flaschendrehen gelöst werden müssen, sind kniffelig. „Die Schüler werden für die Gefahren des Alkohols sensibilisiert“, so Lehrer Edi-Hans Reizner. Beim Thema Tabak werden auch Rauchtrends wie beispielsweise die Shisha oder E-Zigaretten und ihre Gefahren besprochen.

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„Es war interessant, mal über das alles aufgeklärt zu werden, so dass man weiß, was für Folgen Rauchen hat“, findet der 14-jährige Martin. Seine Klassenkameradin Corinna ist ebenfalls begeistert von den interaktiven Stationen. „Jetzt kann man viel besser abschätzen, wie viel Alkohol wo drin ist“, erklärt die 15-jährige.

„Wir werden das Thema hinterher noch weiter diskutieren“, sagt Lehrerin Anja Vaske. Sie ist begeistert von dem Mitmach-Parcours: „Die Schüler lernen total viel und hinterfragen auch ihr eigenes Konsumverhalten“, beobachtet die Lehrkraft.

Am Ende des Parcours geht es noch einmal an Station eins. Nun landen alle Murmeln in dem Gefäß, das für mehr Nichtraucher steht. Katharina Thesing freut sich, dass die Schüler vieles dazu gelernt haben.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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