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BERUFSBILDENDE SCHULEN: Schülerinnen backen kleine Brötchen

11.12.2009

FRIESOYTHE Schön symmetrisch liegen 30 Bällchen auf einem Backblech. Janine Emke nimmt gerade Corinna Bode und Anika Olliges unter ihre Fittiche. Mit einem Messer ritzt sie die Teigbälle ein: „Ihr könnt die Quarkstutenbrötchen mit Sesam bestreuen oder auch so lassen.“

In den Berufsbildenden Schulen Friesoythe sind rund 650 Schüler der Haupt-, Real- und Förderschulen des Nordkreises und des Laurentius-Siemer-Gymnasiums in Ramsloh zu Gast. Sie informieren sich über das Angebot der BBS. Die Auswahl ist groß: Es gibt Vollzeitschulformen der Fachrichtungen Wirtschaft, Informatik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Bautechnik, Holztechnik, Agrarwirtschaft sowie der Hauswirtschaft und Pflege.

Anika Olliges und Corinna Bode sind gerade im Bereich Hauswirtschaft und Pflege. Alle Schüler dürfen in den Bereichen, in die sie hineinschnuppern, auch einmal ihre Fertigkeiten testen. Die stellvertretende Schulleiterin Margrit Frerichs sagt: „Die Jugendlichen haben vor drei Wochen eine Fachrichtung ihres Interesses ausgewählt, so dass sie heute sogleich in überschaubaren Gruppen die passenden Vorträge und Vorführungen besuchen können.“

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Christian Vehn und Torsten Oltmanns – beide von der Hauptschule Barßel – sind bei den KfZ-Mechatronikern. Dimitrij Fleck ist Schüler der BBS. Er zeigt den beiden, wie eine Beleuchtungsanlage funktioniert. Mit einem Schaltplan in der Hand steckt er die Verbindungen. Gelegentlich guckt er wieder auf den Plan. „Für mich ist das auch noch neu, wir haben das erst einmal gemacht.“ Torsten Oltmanns ist angetan, von dem Einblick, den er bekommen hat.

Im Nachbarraum lernen die Schüler, per Hand Gewinde zu schneiden. Bei dem Bereich Pflege lernen die Schüler nicht nur, mit welchen Hilfsmitteln gearbeitet werden kann oder, dass es bei der Arbeit am Krankenbett auch darum geht, den eigenen Rücken zu schonen. Sie lernen auch, wie es Menschen mit Behinderungen im Alltag ergehen kann. In einem Raum bekommen die Schüler einen Arm auf den Rücken gebunden. Nun sollen sie bestimmte Alltags-Situationen einarmig meistern. Ina Gerdes versucht sich erst an einem Laib Brot. Ohne Hilfsmittel bekommt sie das Brot nur mit Rechts nicht geschnitten. Auch beim Möhrenschneiden bekommt sie Probleme: Die Scheiben sind dick und ungleichmäßig. In diesem Fall hilft ein Brett mit Nägel, die Möhre aufgespießt und schon geht die Arbeit besser von der „einzigen“ Hand.

„Die Schüler sollen sich in die konkrete Situation einfühlen“, sagt Margit Frerichs zur Erklärung. Und: „Die Schüler erhalten durch die Informationen und Erfahrungen in den kleinen Projekten eine Entscheidungshilfe bei der Wahl einer passenden Schulform für das folgende Schuljahr.“

Für Dustin (16) ist der Info-Tag fast schon überflüssig. Er wird im kommenden Jahr eine Lehre als Einzelhandelskaufmann beginnen. Den Vertrag wird er dieses Jahr noch unterschreiben . . .

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