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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Sie hat jetzt offiziell die Fäden in der Hand

02.02.2017

Friesoythe Ein Jahr hat es gedauert, von der schriftlichen Bewerbung bis zur Ernennung zur Schulleiterin der Elisabethschule in Friesoythe. Seit Mittwoch ist Ilona Stiefs offiziell die Förderschulrektorin der Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache (Sprachheilklassen) und Geistige Entwicklung. Sie hat den Posten bereits kommissarisch geleitet und ist jetzt auch reguläre Nachfolgerin von Romke de Vries, der vor ihr Rektor an der Schule war.

Jan Heinemann von der Landesschulbehörde gratulierte Ilona Stiefs und ging auf ihren beruflichen Werdegang ein, der 1998 mit dem Erwerb der ersten staatlichen Prüfung an der Universität Oldenburg begann. Mit dem Erwerb des zweiten Staatsexamens in Friesoythe sei Stiefs Lehrerin geworden. Seit 2003 arbeite sie an der Elisabethschule und habe zum Beispiel die Fachkonferenz Deutsch geleitet, sei im Personalrat und auch im Schulvorstand gewesen. Seit 2008 bekleidete sie den Posten der Konrektorin.

„Sie kennen die Schule bereits und wissen, was sie erwartet. An Ihrem Posten laufen alle Fäden und Leinen zusammen, die man mal anziehen, aber auch locker lassen muss“, sagte Heinemann.

„Viele Mitstreiter wie der Schulträger, Eltern, Kollegen, die Schulbehörde sowie die Schülerinnen und Schüler werden jetzt immer etwas von Ihnen wollen.“ Das könne schön sein, weil es eine Bestätigung ist. Es sei aber auch sehr stressig. „Geben Sie acht, die Balance zu halten und arbeiten Sie mit ihrem engagierten Kollegium zusammen“, riet Heinemann.

Große Freude über die Ernennung gab es auch auf Seiten der Elternschaft. „Die Schule muss eine Anlaufstelle des Vertrauens sein. Sie geben uns Vertrauen, sind für uns und unsere Kinder da und werten uns nicht ab“, sagte Alexandra Schmutzler vom Schulelternrat. „Wir freuen uns über ihre Ernennung.“

Gratulationen gab es darüber hinaus auch von Theo Deeken vom Schul- und Kulturamt des Landkreises; von Bernd Hinrichs, dem Vorsitzenden des Fördervereins und dem Personalrat. Besonders stolz auf seine Mutter war Ilona Stiefs Sohn Thorge, der ebenfalls zur Ernennungszeremonie erschienen war.

Stief bedanke sich für die vielen netten Worte und Vorschusslorbeeren. „Das tut gut“, sagte sie. „Ich freue mich darauf zu gestalten, denn ich bin ein Gestalter. Ansetzten müssen wir bei der Inklusion, die wir Lehrer grundsätzlich für gut halten“, gab sie einen Ausblick. Leider seien die Rahmenbedingungen zur Verwirklichung schlecht, weshalb sie sich besonders freue, dass der Landkreis jetzt Geld für diesen Bereich in die Hand nehmen wolle.