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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Spektakuläre und alltägliche Reaktionen

16.02.2009

CLOPPENBURG Weißer Dampf steigt aus einem Behälter mit einer brodelnden rötlichen Flüssigkeit hervor. Dicht umlagert ist der Tisch in der Cloppenburger Gaststätte „Briefkasten“ als Justus Mählmann und Jan Zurborg ihren Versuch erklären und vorführen.

27 Teams unterwegs

Die beiden Schüler des Cloppenburger Clemens-August-Gymnasiums gehörten zu insgesamt 27 Teams, die am Freitagabend in sieben städtischen Kneipen die „Lange Nacht der Experimente“ präsentierten. Die Idee dazu hatte Projektleiter Marco Beeken, der an der Universität Oldenburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Chemie tätig ist. Eine ähnliches Projekt ist im Übrigen auch in Oldenburg – zurzeit „Stadt der Wissenschaft“ – geplant.

Reger Besucherverkehr

Reger Besucherverkehr herrschte vor allem am späteren Abend zwischen den Gaststätten. Das Programm sah vor, dass fast alle Experimente in jeder Gaststätte gezeigt werden sollten. Jedes Team hatte bis zu drei Experimente vorgesehen. „Die Leute haben Spaß am Zuschauen, und der Besuch war auch sehr gut“, bilanzierte Beeken die Aktion.

„Dürfen wir Ihnen einmal einen Versuch vorführen?“, fragten drei Mitglieder eines weiteren Teams zwei Frauen. Das Trio zeigte die unterschiedlichen Reaktionen von Farben in Verbindung mit Wasser und entsprechenden Zusätzen. Dass Trockeneis einem Löffel Geräusche entlocken kann, wussten wohl nur wenige Zuschauer.

Dinge des täglichen Lebens

Die Schüler waren bemüht, den Kneipenbummlern auch Dinge des täglichen Lebens näher zu bringen: So steigt bei einer brennenden Kerze das flüssige Wachs am Fuß des Dochtes in diesem auf und verdampft an der Spitze. Das verdampfte Wachs ist nun das, was wirklich brennt. Die Hitze, die dadurch erzeugt wird, hält diesen Kreislauf in Gang. Es steigt also immer mehr Wachs auf, verdampft und verbrennt.

Dass die Aktion des CAG nicht nur bei hiesigen Besuchern auf Interesse stieß, zeigte die Anwesenheit eines Fernsehteams. Für die Schüler war es eine tolle Aktion. Dabei konnten sie Erlerntes aus ihrem Unterricht einer breiten Öffentlichkeit zeigen. Aber nicht nur die Mädchen und Jungen profitierten von den Vorführungen, auch einige Gaststätten hatten einen deutlich besseren Besuch als sonst.

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