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NWZonline.de Region

Spenden in beeindruckender Höhe

07.04.2017

Friesoythe Mit rund 10 000 Euro hat der Förderverein des St.-Marien-Hospitals in seinem abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April bis 31. März) das Friesoyther Krankenhaus unterstützt. Das Geld floss in Anschaffungen, die Ärzten und Pflegern die Arbeit oder den Patienten den Aufenthalt erleichtern, wie die erste Vorsitzende Heidrun Hamjediers am Mittwochabend im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins erläuterte. „Die Finanzierung im Gesundheitswesen ist unzulänglich“, betonte Hamjediers in ihrem Rechenschaftsbericht. „Der Verein springt deshalb ein, wenn etwas dringend benötigt wird, das nicht im Rahmen der Pflichtaufgaben durch das Krankenhaus angeschafft werden kann.“

Der Förderverein hatte im vergangenen Jahr unter anderem zehn Rollstühle, drei spezielle Pflegestühle und einen transportablen Defibrillator angeschafft. „Die Anträge, über die wir entscheiden können, sind immer sehr gut begründet“ berichtete Hamjediers. „Durch die vielen Gespräche, die wir im Rahmen des Antragsverfahrens und auch nach der Anschaffung mit den Ärzten, Schwestern und Pflegern führen, erhalten wir einen interessanten Einblick in die Krankenhausarbeit und erleben, wie der Förderverein im Haus immer besser verankert wird.“

Kassenwart Nikolaus Hüls hatte nur Positives zu berichten. Die Beiträge und regelmäßigen Spenden der privaten Mitglieder und der beteiligten Kommunen Friesoythe, Saterland und Bösel beliefen sich zusammen auf knapp 8000 Euro, die einmaligen Spenden lagen bei mehr als 18 500 Euro. „Die Höhe des Spendenaufkommens ist wirklich beeindruckend“, so Hüls. „Wir gehen nicht davon aus, dass es wieder so viel wird, würden uns aber sehr darüber freuen.“

Den Einnahmen standen Ausgaben für geförderte Maßnahmen von 9500 Euro gegenüber, so dass – auch dank des Kassenrests aus dem vorigen Jahr – auch in den kommenden Monaten wieder Anschaffungen möglich sein werden. Bereits beschlossen ist der Kauf eines neuen Patientenlifters; weitere Projekte und Maßnahmen sind beantragt und werden derzeit im Vorstand besprochen.

Ohne Überraschung verliefen die Vorstandswahlen. Die erste Vorsitzende Heidrun Hamjediers wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie die stellvertretende Vorsitzende Dr. Corinna Drebenstedt, Kassenwart Nikolaus Hüls, Schriftführerin Brigitte Halbach-Müller und die Beisitzer Heiner Schütte, Andreas Tegeler, Wilfried Thunert und Theo Vahle. Heike de Buhr, bislang ebenfalls Beisitzerin, stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.

Zudem beschloss die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung, um die Vertretung der dem Förderverein angehörenden Kommunen im Vorstand sicherzustellen. Künftig können die Gemeinden Friesoythe, Saterland und Bösel je einen vom Stadt- beziehungsweise Gemeinderat gewählten Vertreter als Beisitzer in den Vorstand des Fördervereins entsenden. Die Gemeinde Bösel hat dafür bereits Gemeinderat Bernd Röder entsandt, die Benennungen aus Friesoythe und dem Saterland stehen noch aus.

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