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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Spielen und nebenbei                                     naschen

21.05.2015

Thüle Erwartungsvoll sitzen die Kinder am Mittwochmittag in einem Gruppenraum des Kindergartens in Mittelstenthüle. Auch ein paar Schüler der benachbarten Grundschule sind vorbeigekommen. Sie alle dürfen sich über Obstbäume und -sträucher freuen, die gerade angeliefert werden. Denn wie berichtet, gehört der Kindergarten zu den Gewinnern der „Naschgarten“-Aktion der Nordwest-Zeitung und der Fielmann AG.

Nach ein paar Minuten ist es soweit. Alle Pflanzen sind da und warten im Hof des Kindergartens darauf, eingepflanzt zu werden. Aufgeregt gehen die Kinder nach draußen. „Das sieht lecker aus“, kommentiert der neunjährige Max in Vorfreude auf die Früchte, die bald wachsen werden. Viel mehr noch freue er sich aber auf das Ernten.

Wie Kindergartenleiterin Hildegard Tapken erzählt, habe man sich für Kirschbäume, Pflaumen- und Wallnussbäume, Blaubeer- und Johannisbeersträucher entschieden. Auch ein Birnenbäumchen ist dabei. Das freut besonders Jakob (6), der gerne Birnen isst. Der fünfjährige Devin bevorzugt Kirschen, die fünfjährige Mia Blaubeeren.

Die Grundschule bekommt Himbeer-, Blaubeer-, Stachelbeer-, Johannisbeer- und Brombeersträucher sowie einen Wallnussbaum. Wie Schulleiterin Sabine Rolfes erzählt, wollen die beiden Einrichtungen später das Obst auch tauschen. Bewusst habe die Schule teilweise andere Sträucher bekommen. So stellten zum Beispiel die Stacheln an den Himbeeren eine Verletzungsgefahr für die kleineren Kinder dar.

Himbeeren isst Pia (8) besonders gerne. „Ich nasche gerne Erdbeeren und Himbeeren“, sagt die Schülerin. Karina (7) favorisiert Kirschen, Äpfel, Stachelbeeren und Kirschen und Sophie (10) Himbeeren und Kirschen. „Das ist eine gute Aktion“, freut sich die Schülerin.

In Kürze sollen die Sträucher gepflanzt werden, zunächst ein paar davon vor dem Kindergarten. Später dann auch beim Spielplatz, der im Sommer neu gestaltet wird. „So können die Kinder zwischendurch immer naschen“, sagt Tapken. Am Mittwochvormittag, so Rolfes, habe die Schule von der Stadt ein neues Beet bei der Laube bekommen. Dieses müsse noch bewässert werden, danach würden dort die Sträucher gepflanzt. Teilweise, so die Leiterinnen, solle aus den Früchten Gelee entstehen.

„Das ist ein Erlebnis für die Kinder, wenn sie auch selber Früchte pflücken können. Sie kennen das ja gar nicht mehr mit dem Ernten“, sagt Tapken. Bald bekomme der Kindergarten noch Hochbeete mit Kräutern und Erdbeeren. „Wir können dann alles selber verwerten“, freut sich die Kindergartenleiterin.


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Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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