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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Stadt plant Mensa für drei Schulen im Galgenmoor

10.05.2013

Cloppenburg Mit dem Bau einer Mensa am Standort Galgenmoor hat sich jetzt der Schulausschuss der Stadt Cloppenburg beschäftigt. Der Bau sei notwendig geworden, da die Grundschule Galgenmoor beabsichtige, Ganztagsschule zu werden, hieß es seitens der Verwaltung. Und auch die Schüler der benachbarten Förderschule Albert-Schweitzer sollten die Mensa nutzen.

Zudem sei der – bisher provisorisch eingerichtete – Speiseraum an der Oberschule Pingel Anton (Außenstelle Galgenmoor) nicht mehr groß genug, um alle Schüler mittags zu versorgen. Dies habe seinen Grund vor allem in der aufsteigenden Einführung der Ganztagsschule mit der verpflichtenden Teilnahme am Ganztagsangebot an zwei Tagen pro Woche bzw. an zusätzlichen freiwilligen Ganztagsangeboten.

300 Schüler eingeplant

Die Architekturbüros Wieghaus (Cloppenburg) und Behrends (Dötlingen) haben im Auftrag der Stadt jeweils ein Mensakonzept ausgearbeitet, das im Ausschuss vorgestellt wurde. In dem multifunktionalen Gebäude musste Platz für 300 Schüler eingeplant werden. Zusätzlich sollten eine Bühne für kulturelle Veranstaltungen, ein Küchenausgabebereich, Lagerräume, Spülküche sowie diverse Büro- und Sozialräume vorgesehen werden. Die Stadt will den Bauantrag bis Ende 2013 einreichen. Die Fertigstellung ist für Ende 2014 bzw. Anfang 2015 anvisiert.

Beide Architekten sprachen sich dafür aus, die Mensa auf dem freien Gelände an der Bodenseestraße zu errichten. So könnten die Mädchen und Jungen der drei anliegenden Schulen das Gebäude durch den rückwärtig gelegenen Eingang erreichen. Der Entwurf des Architekturbüro Behrends sieht einen quadratischen Grundriss mit der flexiblen Unterteilung des zentralen Innenraums in zwei etwa gleichgroße Räume vor.

Beim Entwurf des Architekten Wieghaus soll hingegen das Mensagebäude in Anlehnung an die umliegende Architektur aus drei leicht zueinander verschobenen Baukörpern bestehen, in denen ebenfalls eine flexible Gestaltung der Raumgröße durch Schiebewände möglich ist.

Keine Abstimmung

Zur Abstimmung über die vorgestellten Entwürfe kam es in der Ausschusssitzung nicht mehr. Sie wurden zur Beratung in die Fraktionen verwiesen. Martina Reichel-Hoffmann (Grüne) und Dr. Hermann Bergmann (SPD) kritisierten, dass ihnen die Entwürfe nicht frühzeitig übermittelt worden seien und dass keine Angaben über die Kosten der verschiedenen Entwürfe vorlägen. Die Entscheidung für oder gegen einen Entwurf sei erst nach einer eingehenden Auswertung der Planungsunterlagen möglich.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese betonte, dass die Planungen direkt in der ersten Ausschusssitzung nach Erhalt der Unterlagen präsentiert worden seien. Er räumte den Parteien die notwendige Beratungszeit ein, erinnerte aber an den geplanten Fertigstellungstermin.

Gabriele Heckmann (CDU) stellte zusätzlich den Antrag, bei den künftigen Planungen des multifunktionalen Gebäudes die Belange der Galgenmoorer Vereine so gut wie möglich miteinzubeziehen. Ausschussmitglied Bergmann (SPD) nannte den Antrag überflüssig, da eine Einbeziehung der Anliegen der Vereine und der Cloppenburger Bürger selbstverständlich sei. Der Antrag wurde mit zwei Enthaltungen angenommen.

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