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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

KOMMUNALPOLITIK II: Städtlers Plädoyer kann die CDU nicht umstimmen

14.12.2007

LöNINGEN Haupt- und Realschule bleiben in Löningen organisatorisch getrennt. Das hat der Stadtrat mit den Stimmen der CDU Mittwochabend beschlossen. Auch ein vehementes Plädoyer von Bürgermeister Thomas Städtler konnte die Christdemokraten nicht umstimmen.

Darüber hinaus hörte der Rat ein Gutachten zum Thema Schwimmbäder und stellte die Weichen für die Ansiedlung einer Wertstoffverwertungsfirma an der Dustfelder Straße. Die Dorfgemeinschaft Benstrup erhielt von der Stadt für ihr Engagement im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ einen Scheck über 2500 Euro, den der Bürgermeister an Uwe Niemann überreichte.

Die Diskussion um eine organisatorischen Zusammenlegung der Hauptschule mit der benachbarten Realschule hatte ihren Ursprung in einem „Hilferuf“ des Hauptschulvorstands. Die fünfte Klasse werde derzeit nur einzügig geführt, und in der Tendenz seien die Schülerzahlen rückläufig. Außerdem sei das Kollegium zu klein, um einen differenzierten Unterricht anzubieten.

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Als Ursache für die schwindenden Schülerzahlen hatte Städtler den freien Willen der Eltern ausgemacht. Sie schickten ihre Kinder oft trotz anders lautender Empfehlung durch die Lehrer lieber zur Realschule oder zum Gymnasium. Wer es ernst meine mit der Stärkung der Hauptschule, müsse einer organisatorischen Zusammenlegung zustimmen.

Auch die SPD machte sich für eine Zusammenlegung stark. Unter anderem könnten die räumlichen Ressourcen besser genutzt werden, ein möglicher Übergang von der Haupt- zur Realschule würde „weicher“. Auch die Wählergemeinschaft Löningen warb für eine Zusammenlegung.

Die FDP betonte die Bedeutung einer eigenständigen, leistungsorientierten Hauptschule. Die FDP wolle eine selbstständige Schule mit einem eigenständigen Kollegium.

Die CDU argumentierte, Konstanz sei eine wichtige Voraussetzung für effektives Lernen. Eine Zusammenlegung würde darüber hinaus nicht das Problem der schwindenden Schülerzahlen lösen. Außerdem, so die CDU, wollten die Beteiligten, hier insbesondere der Vorstand der Realschule, keine Zusammenlegung.

Das Gutachten über die Schwimmbäder, das mögliche Einsparpotenziale und die Perspektive einer Privatisierung aufzeigen sollte, kam zu dem Ergebnis, dass das Bad kaum effizienter zu betreiben ist. Die Beschäftigten leisteten ausgezeichnete Arbeit – auch in der Pflege der Technik. Die wirtschaftliche Bilanz könne allenfalls durch mehr Gäste verbessert werden. Das Gutachten empfiehlt, die Wassertemperatur von jetzt rund 22 auf 26 Grad zu erhöhen. Die in Kürze zur Verfügung stehende Abwärme mache dies auch kostengünstig möglich. Denkbar sei auch der Aufbau eines Sauna-Dorfes.

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