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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Ausbildung: Sucht kann den Arbeitsalltag zerstören

05.04.2017

Cloppenburg Sucht und illegale Drogen: Über dieses Thema hat Kriminalhauptkommissar Harald Nienaber von der Polizeiinspektion (PI) Cloppenburg im Rahmen der jüngsten Veranstaltung des Projektes „Prävention in der Berufsausbildung“ der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg Lehrlinge aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg informiert.

Als Beauftragter für Jugendsachen der PI erläuterte Nienaber den Teilnehmern unter anderem Wirkung und Risiken illegaler Drogen. Er wies darauf hin, dass die Wirkungen durch den gleichzeitigen Konsum mehrerer Wirkstoffe, etwa durch Alkohol und Medikamente, verstärkt und verändert werden. Die daraus entstehenden Gefahren seien dann nicht mehr kalkulierbar, so Nienaber. Anhand von Beispielen beschrieb er darüber hinaus die Rechtslage und die polizeilichen Reaktionen auf den Handel, Besitz und Anbau illegaler Drogen.

Die auf Nachhaltigkeit ausgelegte Veranstaltung ist Teil des 2013 gestarteten Projekts „Prävention in der Berufsausbildung“. „Auf den Weg gebracht haben es“, erinnert sich Rainer Wilkens, Pressesprecher der Kreishandwerkerschaft, „die Sozialpädagoginnen Maria Niemann und Sigrid Tebben sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer“. Verantwortlich zeichnen neben der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, die Stiftung Edith Stein und die Polizei.

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Jährlich werden vier bis sechs Nachmittagsveranstaltungen für Auszubildende als Bestandteil der überbetrieblichen Unterweisung angeboten. „Die Kapazität pro Durchgang liegt bei etwa 25 Personen der Altersgruppe 16 bis 20 Uhr oder knapp darüber“, so Wilkens weiter. Die Reihe wird fortgesetzt. So wollen die Verantwortlichen möglichst viele Lehrlinge erreichen. Die Teilnehmer stammen aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg. Ihre Arbeitgeber stellen sie jeweils frei. Als Referenten werden jeweils externe Experten eingeladen.

Bisher standen unter anderem die Themen Glücksspiel, sowie Kriminalität im Internet oder Abhängigkeit von Computerspielen auf dem Seminarplan. Im Mai geht es weiter, und bei einem Termin im Herbst wird es voraussichtlich um Sicherheit im Straßenverkehr gehen.

Das Projekt „Prävention in der Berufsausbildung soll dazu beitragen, dass Jugendliche in ihrer Persönlichkeit und in ihrer Eigenverantwortung gestärkt werden, um damit dem Arbeitsalltag in den Ausbildungsbetrieben gewachsen zu sein. Die Präventionsarbeit stellt nach Auffassung der Verantwortlichen somit auch einen Baustein der Strategie zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen dar.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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