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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Lebenswelten: Südoldenburger lehrt in Japan

17.03.2015

Emstek /Tokio Er gilt als Fachmann für philosophische Fragen nach dem Tod (Thanatologie), ist einer der Pioniere der japanischen Hospizbewegung, hat über Jahre hinweg an der Sophia-Universität in Tokio (Japan) gelehrt und eine wöchentliche Fernsehsendung betreut: Pater Dr. Alfons Deeken S.J. aus der Gemeinde Emstek.

Der Jesuit, der am Mittwoch, 18. März, sein Goldenes Priesterjubiläum feiert, wurde am 3. August 1932 in Emstek geboren. Dort wuchs er auch auf. Nach dem Abitur am Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg, Jahrgang 1952, trat Deeken in den Orden der Societas Jesu (S.J.) ein. Nach Studienjahren in München und Tokio promovierte Deeken an der Fordham University in New York. Anschließend ging er nach Japan. Dort empfing er auch 1965 die Priesterweihe.

Philosophie und Ethik

1973 erhielt Deeken einen Ruf als Professor für Philosophie an die Sophia-Universität. Seine Fachgebiete waren Philosophie des Todes, philosophische Anthropologie und Geschichte westlicher Ethik. Auch im Alter von 82 Jahren hält Deeken weiterhin regelmäßig Vorträge an der medizinischen Fakultät, etwa vor Ärzten oder Krankenschwestern

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In den inzwischen mehr als 50 Jahren, die der Ordensmann in Japan verbracht hat, hielt er den Kontakt nach Emstek stets aufrecht. Beispielsweise durch regelmäßige Heimaturlaube bei seinen Geschwistern und anlässlich von Deutschlandreisen.

Messfeier in Bethen

So staunten vor einigen Jahren Gläubige in der Wallfahrtsbasilika Bethen, als der Jesuit dort eine Messe in japanischer Sprache zelebrierte. Zu dem gemeinsamen Gottesdienst hatten sich 24 Besucher aus dem Land der aufgehenden Sonne versammelt, die Deeken zuvor in Tokio getauft hatte.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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