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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Viel Spaß in Ferien

26.07.2018

Das Strücklinger Ferienpassteam hat bereits einige Aktionen für Kinder in den Sommerferien angeboten. Unter anderem nahmen rund 20 Kinder an einer Aktion im „Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn“ teil. Die Kinder erkundeten mit viel Spaß das Freigelände des Museums und erfuhren vieles über Moor, Torf und die Fehnkultur.

Im spielerischen Wettbewerb schichteten sie Torfsoden um und lernten so eine früher alltägliche Arbeit im Hochmoor kennen – das Umstuken. Auch das Stapfen durch das Moortretbecken machte allen viel Spaß. Höhepunkt der vormittagsfüllenden Veranstaltung war das Treideln der museumseigenen Schute in der Museumswieke.

Um Vogelhäuser drehte es sich bei einer weiteren Aktion. Damit auch ein paar Vögel im heimischen Garten übernachten können, erstellten zahlreiche Kinder ihre eigenen Vogelhäuser. Schließlich sind Singvögel nicht nur schön anzuhören, sondern auch sehr nützliche Tiere. Zum Erstellen des Hauses musste das Holz zunächst geschliffen, gebohrt und zusammengeschraubt werden. Anschließend wurde es bunt bemalt.

Mit einem voll besetzten Bus bei bestem Wetter ging es kürzlich in Richtung Haren an der Ems in das Ferienzentrum Schloss Dankern. Dort warteten Achterbahnen, ein Laserlabyrinth und zahlreiche andere Spielmöglichkeiten auf die abenteuerlustigen Kinder.

Insgesamt 24 Kinder besuchten auch die Imkerin Marlies Jakobi. Dort erlebten sie, wie Bienen, Hummeln, Wespen, Hornissen und Co. leben und wie das Umfeld beschaffen sein sollte. Wodurch unterscheidet sich die Biene von der Wespe? – Unter dem Mikroskop konnten sie die einzelnen Insekten bestimmen. Ferner konnten sie die Arbeit des Imkers kennenlernen. Es wurden eine Wabe entdeckelt und der Schleudervorgang angeschaut.

Es folgte ein Rundgang durch den Garten. Hierbei beobachteten die Kinder, welche Pflanzen häufiger und von welchen Insekten angeflogen werden. Leider konnte aufgrund der Hitze kein Bienenvolk geöffnet werden, aber dafür war eine Erfrischung der Kinder im Teich möglich. Es folgte ein Rollenspiel: Einzelne Kinder spielten dabei Drohnen, andere Arbeiterinnen und ein Mädchen war die Königin. Dabei wurden die einzelnen Funktionen im Bienenstock nachgespielt. Im Anschluss konnten die Kinder sich mit selbst gebackenem Brot und der entdeckelten Wabe stärken. Zum Abschied bekam jedes Kind ein Stück Bienenwabe und eine Samenbombe geschenkt.

Kürzlich ging es dann zur Jugendwerkstatt Kolping-Berufshilfe, die es seit 1985 in Harkebrügge gibt. Dort wurde ein Kinderkochen angeboten. An diesem Tag wurde der Kochlöffel geschwungen. Nicht Mama, sondern die Kinder bereiteten selbstständig ein sehr abwechslungsreiches Mittagessen zu. Dazu wurden sogar drei Gänge gekocht. Los ging es mit einer Brokkolisuppe. Anschließend gab es einen Nudel-Gemüse-Auflauf und Salat als Beilage. Den süßen Abschluss stellte ein Nachtisch mit Himbeerbaiser dar. Als kleinen Proviant durften die Kinder am Ende auch noch selbst gebackene Heidelbeerkekse nach Hause mitnehmen und waren satt und glücklich.

Die Jugendwerkstatt orientiert sich am Auftrag Adolph Kolpings, der Jugendlichen, die keine beruflichen und sozialen Perspektiven hatten, Unterstützung bot. Ziel ist die Heranführung und Eingliederung in das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. Dieses geschieht in den Arbeitsbereichen Nähtechnik, Holztechnik und Hauswirtschaft. Zusätzlich werden unter anderem Bewerbungstraining, Sport, Praktika und Unterricht angeboten.

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