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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Integration: Was erlaubt ist und was nicht

14.02.2017

Friesoythe Die Berufsbildenden (BBS) Schulen Friesoythe hatten im letzten Schuljahr mit acht Flüchtlingen im Sprachförderbereich den Unterricht aufgenommen, inzwischen ist die Zahl auf 48 angestiegen. Um diese Schüler besser zu integrieren, riefen die BBS Friesoythe und Beamte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta zusammen mit Sozialarbeiterin Laura Frerichs vom Caritas-Sozialwerk ein Projekt ins Leben. Das Ziel dieser Maßnahme bestand darin, mit den jungen Asylsuchenden ins Gespräch zu kommen und die Aufgaben und die Arbeitsweise der Polizei darzustellen.

Harald Nienaber, Koordinator Prävention der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta, stellte im Gespräch mit den jungen Asylsuchenden die Rolle der Polizei im deutschen Rechtsstaat vor. Erklärt wurde den Flüchtlingen die Schwerpunkte der polizeilichen Tätigkeiten in der Beratung und Prävention, der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung. Dabei handele die Polizei nach rechtsstaatlichen Prinzipien, nach denen die Arbeit der Polizei geregelt und überprüfbar sei, so Nienaber. Er informierte die Teilnehmer zudem über die Strafmündigkeit von Jugendlichen und mögliche Maßnahmen der Polizei bei Verdachtsfällen von Straftaten.

Zum Thema Frauenrechte erklärte Mirja Schwarte vom Polizeikommissariat Friesoythe, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte in der deutschen Gesellschaft haben. Dies gelte für den Alltag wie auch im Berufsleben. So könnten zum Beispiel Frauen ebenso wie Männer bei der Polizei Führungsaufgaben übernehmen. Beim Thema häusliche Gewalt gegenüber Frauen betonte Schwarte die Rechte der Frauen. So könne es bei Gewaltvorfällen in der Familie Wohnungsverweise für die Täter geben. Die Opfer häuslicher Gewalt würden außerdem an eine spezielle Beratungsstelle vermittelt.

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Gerd Binder, ebenfalls von der Polizeidienststelle Friesoythe, erläuterte, wie man sich als Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr zu verhalten und dass man immer die Verkehrsregeln zu beachten habe. Er gab auch Tipps, um sich gegen Fahrraddiebstähle zu schützen oder wie man diese richtig zur Anzeige bringe.

Die rege Beteiligung der jungen Flüchtlinge bei den Vorträgen machte deutlich, dass hier viele für sie wichtige Themen angesprochen wurden, teilte die Schule mit. Zwei Dolmetscher standen zur Verfügung, damit der Dialog auch funktionierte. Für die BBS Friesoythe ist die Kooperation mit der Polizei ein wichtiger Baustein bei ihren Integrationsbemühungen. Zehn der 48 Schüler haben den Wechsel in eine Berufseinstiegsklasse im zweiten Jahr an der BBS geschafft und streben anschließend eine Berufsausbildung an.

Vorwiegend kommen die Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan. Festzustellen sei aber auch eine Zunahme aus den osteuropäischen Ländern, heißt es in der Mitteilung weiter.

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