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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Bildung: Weber zieht es nach Kolumbien

26.01.2016

Cloppenburg Oberstudiendirektor Andreas Weber wechselt nach acht Jahren als Leiter des Cloppenburger Gymnasiums Liebfrauenschule (ULF) in gleicher Funktion an die Deutsche Schule „Colegio Andino“ in Bogota. Er werde zum 1. August seinen Dienst in Kolumbien antreten, erklärte der 57-Jährige am Montagmorgen in einem Pressegespräch.

Schon seit einiger Zeit – so Weber – habe er sich die Frage gestellt, was er in seinem Leben noch machen wolle. Dabei entdeckte er offenbar seine alte Liebe Südamerika wieder, schließlich war Weber vor seinem Engagement beim ULF schon einmal von 2001 bis 2006 an der Deutschen Schule in Lima (Peru) tätig. „Wobei Kolumbien noch mehr karibisch ist.“

Begleitet wird Weber von seiner Ehefrau Michaela, seiner „Sandkastenliebe“, die seinerzeit schon in Peru mit dabei war. „Was sie in Kolumbien machen wird, steht noch nicht fest“, so Weber.

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Fest steht allerdings, dass seine drei erwachsenen Kinder Matthias, Johanna und Max mit Webers inzwischen vier Enkelkindern in Deutschland bleiben werden. Die beiden Jungs haben ihre Jobs im Sport – Matthias als Jugendtrainer des Niedersächsischen Basketballverbands und Max als Spieler beim hiesigen Zweitligisten Rasta Vechta.

Auch Vater Andreas Weber ist ein riesiger Basketballfan und hat sich auch schon über die Gegebenheiten in Kolumbien informiert: „Ich werde wohl Fan der Bogota Piratas.“

Bis zum Ende der Sommerferien leitet Weber das Cloppenburger ULF mit knapp 1000 Mädchen und Jungen, in Bogota werden es noch einmal rund 400 mehr sein. „Allerdings handelt es sich hier um eine Gesamtschule mit Grundschule und Kindergarten“, erklärte Weber.

In der Sekundarstufe I der Deutschen Schule (umfasst die Schulstufen der mittleren Bildung: Haupt- und Realschulen bzw. Oberschulen) machen die Mädchen und Jungen eine Prüfung, die zum Übertritt an kolumbianische Hochschulen berechtigt. Einige Schüler machen dann noch das Abitur, das deutschen Maßstäben entspricht. Die Prüfungen würden von einem deutschen Korrektor zweitgeprüft werden, damit auch alles mit rechten Dingen zugehe.

Die Deutsche Schule in Bogota – so Weber weiter – sei eine Bildungseinrichtung für die kolumbianische Mittelschicht, die für diese Privatschule Schulgeld entrichten müsse. Das Niveau unterscheide sich deutlich von den staatlichen Schulen vor Ort.

Vor zwei Jahren verkaufte Weber sein Wohnhaus – die ehemalige Grundschule in Brookstreek; von der nur wenige Seelen zählenden Bauerschaft ging’s ins rund 35 000 Einwohner starke Cloppenburg. Doch das ist nichts, verglichen mit dem, was jetzt kommt: Nun geht es in einen Acht-Millionen-Moloch.

Die Sicherheitslage – so Weber – habe sich in Kolumbien in den vergangenen Monaten entscheiden verbessert. Das Zugehen der Regierung auf die FARC-Rebellen habe das Land auch für Ausländer – Stichwort Entführungen – sicherer gemacht. Gleichwohl gelte es in Bogota bestimmte Stadtviertel zu meiden, „aber das gibt es in Hamburg, Bremen oder Berlin auch“.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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