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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Weniger Angst vor Hospizarbeit

28.09.2013

Friesoythe Es fällt nicht leicht über das Thema Tod zu sprechen. Darüber waren sich die Schülerinnen der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege – Schwerpunkt persönliche Assistenz – für Realschulabsolventen zu Beginn der Projektwoche „Hospiz macht Schule“ einig. Während dieser konnten ihnen ihre Ängste jedoch ein wenig genommen werden. „Zuerst hatte ich ein wenig Angst. Zum Schluss kann ich aber sagen, dass die Projektwoche sehr informativ gewesen ist und ich froh bin, viele Eindrücke erfahren haben zu dürfen“, sagt Sarah Vogelsang.

Wie berichtet wurden in der Projektwoche die Lehrkräfte der BBS von Gerda Spieker, Marlies Steenken und Margot Ohms von der ambulanten Hospiz Friesoythe unterstützt. So kamen die Mitarbeiterinnen in die Schule und berichteten vom Hospizdienst sowie von Beerdigungs- und Trauerritualen. Auch wurden eine Exkursion zum Hospiz Leer unternommen und die 27 Schülerinnen in Workshops eingeteilt. Die Ergebnisse und Plakate wurden am Freitag. präsentiert und ausgewertet.

Die Schülerinnen beschäftigten sich in Gruppen mit Themen wie Grabschmuck, Bestattungsmöglichkeiten, Essen und Trinken am Lebensende oder wie ein Bestattungsinstitut arbeitet.

Mit letzterem haben sich Sarah Vogelsang und Sabrina Brand beschäftigt. Mit ihrer Gruppe besuchten sie ein Bestattungsinstitut in Friesoythe. „Am Anfang sind wir alle zusammengeschreckt. Jeder hat wohl schon einmal jemanden durch den Tod verloren“, sagt Sarah Vogelsang. Die Gruppe durfte sich Mustersärge und alle Räumlichkeiten anschauen. „Erschrocken war ich vom Vorbereitungsraum. Er sah ungewöhnlich aus, eher wie eine Schlachterei“, erzählt Sabrina Brand. „Am meisten hatten wir Angst davor, dass man etwas riechen könnte. Das war aber nicht so“, sagt Sarah Vogelsang.

Mit Bestattungen haben sich unter anderem Kathrin Hempen, Christiane Olthoff und Carmen Biller beschäftigt. Sie stellten den evangelischen und katholischen Friedhof in Friesoythe sowie den Friedwald Hude als Bestattungsmöglichkeiten vor. „Am Anfang war es schwer, über das Thema Tod zu sprechen. Danach ging es. Es ist schon traurig, wenn man die ganze Zeit darüber reden muss“, zieht Christiane Olthoff ein Fazit der Woche.

Zufrieden mit den Ergebnissen zeigten sich die Mitarbeiterinnen des Hospiz’. „Die Schülerinnen sind in diesem Jahr besonders interessiert und offen. Von Jahr zu Jahr wird offener mit dem Thema umgegangen“, sagt Marlies Steenken. Und auch Klassenlehrerin Marlies Ahrens war voll des Lobes .

Im Januar macht die Klasse eine vierwöchige Ausbildung in der Pflege. Die Projektwoche diente als Vorbereitung.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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