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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Aufführung: Wenn sich Kunst und Inklusion begegnen

18.03.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-03-21T10:22:01Z 280 158

Aufführung:
Wenn sich Kunst und Inklusion begegnen

Cloppenburg Auf dem Boden liegen zerbrochene Schallplatten, in der Ecke schminken sich zwei Frauen, während sie auf einem Berg aus Konfetti sitzen, eine weitere Frau zerreißt von der Decke baumelnde BHs: Das, was die Zuschauer bei der inklusiven Kunstperformance-Präsentation „Ich dachte, wir malen“ am Mittwochnachmittag in der Kunsthalle des Kulturbahnhofs zu sehen bekamen, war wirklich alles andere als alltäglich.

Zusammen mit Studenten der „Hochschule für Künste im Sozialen“ (Ottersberg) haben die Caritas-Vereine Altenoythe und Cloppenburg sowie die Cloppenburger CALO-Werkstatt das Inklusionsprojekt auf die Beine gestellt. Seit Oktober 2015 treffen sich zwölf Menschen mit Beeinträchtigungen einmal wöchentlich mit Studenten des Studiengangs Theater in der Hochschule, um künstlerisch zu experimentieren.

Ziel sei es gewesen, die Menschen aus ihrem gewohnten Alltag herauszubringen sowie Begegnungsmomente zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und der Kunst zu schaffen, erklärte Sara Schwienbacher, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Inklusion und künstlerische Praxis“. „Dabei sind alle richtig aufgeblüht“, schwärmten Schwienbacher und Theaterdozent Hans-Joachim Reich von der gemeinsamen Arbeit mit den behinderten Menschen.

Was dabei herausgekommen ist, wurde am Mittwoch präsentiert. An verschiedenen Stationen konnten die Besucher die Teilnehmer des Projekts als lebende, moderne Kunstwerke in unterschiedlichster Form bewundern. Von einer Frau, die die Wand mit einem Besen fegt, bis hin zu einem Mann, der eine Kleister-Erde-Mischung an eine Glaswand wirft – den Zuschauern wurde eine Vielzahl von außergewöhnlichen Eindrücken geboten. Dafür gab es dann am Ende auch jede Menge Applaus.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos/muensterland 
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