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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Zwei Bekenntnisschulen bleiben

04.05.2016

Friesoythe In der Stadt Friesoythe gibt es elf Grundschulen, acht von ihnen sind religiöse Bekenntnisschulen. Das bedeutet, dass der Großteil der Schüler katholischen oder evangelischen Glaubens sein muss. Nur 30 Prozent der Schüler dürfen bekenntnisfremd sein. Diese Quote ist aber – wie schon mehrfach berichtet – bei den meisten Schulen höher. Das wiederum rief die Landesschulbehörde auf den Plan, die das kritisierte. Die Stadt Friesoythe führte daher an allen Bekenntnisschulen Elternbefragungen durch um zu ermitteln, ob die Eltern überhaupt noch eine Bekenntnisschule befürworten würden.

Das Ergebnis liegt jetzt für alle Schulen vor und ist sehr deutlich: Nur an zwei von acht Schulen wird Wert auf den Status des Bekenntnisses gelegt.

In einer ersten Abstimmungsrunde waren die Eltern von Schülern in Kampe und Edewechterdamm (einzige evangelische Schule) sowie der Marienschule Friesoythe und der Gerbert-Schule Altenoythe gefragt. Davon hielten allein die Erziehungsberechtigten der Gerbert-Schule am katholischen Status fest (die NWZ  berichtete).

Am Dienstag wurden dann die Stimmzettel der Eltern der Grundschulen Hohefeld, Neuscharrel, Markatal Markhausen und Mittelsten-Thüle ausgezählt und von der Stadt Friesoythe öffentlich bekanntgegeben. An der Grundschule Hohefeld gab es insgesamt 34 stimmberechtigte Eltern, von denen 29 an der Abstimmung teilgenommen haben. 20 haben für eine Umwandlung gestimmt, neun dagegen. In Markhausen waren 70 Personen stimmberechtigt. 45 davon haben gewählt; 39 sprachen sich für die Umwandlung, sechs dagegen aus. Für die Grundschule Mittelsten-Thüle haben 36 von 44 Stimmberechtigen gewählt. 32 wählten die Umwandlung, vier stimmten dagegen. An der Grundschule Neuscharrel gab es 28 Stimmberechtigte. Davon haben sich 19 an der Wahl beteiligt. 13 haben für eine Umwandlung, sechs dagegen gestimmt. Da sich die Stimmen der Befürworter einer Umwandlung an der Zahl aller Stimmberechtigten und nicht an der Zahl der tatsächlichen Wahlteilnehmer orientiert, reichten die 13 Stimmen nicht aus. Somit wird in Neuscharrel am katholischen Status festgehalten.

Am 23. Mai wird der Stadtrat entscheiden, ob bei der Marienschule sowie den Grundschulen Edewechterdamm, Hohefeld, Kampe, Markhausen und Thüle eine Öffnung für Schüler aller Bekenntnisse erfolgen soll. Anschließend bedarf es noch der Genehmigung durch die Landesschulbehörde.