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Rickey Paulding verlängert um zwei Jahre!
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

80-Jähriger Cloppenburger darf weiterhin ans Steuer

11.10.2014

Cloppenburg /Oldenburg Mit der Berufung gegen ein Urteil des Cloppenburger Amtsgerichts hat ein 80 Jahre alter Autofahrer aus Cloppenburg Erfolg gehabt. Das Oldenburger Landgericht stellte nach der Neuverhandlung des Falles das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Zahlung einer Geldauflage von 500 Euro am Freitag, 10. Oktober, ein. In Cloppenburg war der Rentner noch im Sinne der Anklage schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Außerdem hatte man ein Fahrverbot von einem Monat verhängt. Das ist seit Freitag ebenfalls vom Tisch.

Wenn der 80-Jährige mit seinem Opel am Straßenverkehr teilnimmt, fährt er vorsichtig und langsam, aber eben auch über rote Ampeln. Am 31. Mai 2013 hatte er eine Radfahrerin angefahren, die „grün“ hatte. Die Frau war gestürzt und erlitt am Knie eine schwere Verletzung, so dass sie einige Monate im Rollstuhl sitzen musste.

Der Angeklagte hat seit 60 Jahren einen Führerschein, fuhr Lastwagen, Taxis und Autos und hat noch nie einen Unfall verursacht. Er ist strafrechtlich und verkehrsrechtlich nicht vorbestraft und hatte noch nie einen Punkt im Flensburger Verkehrssünder-Register. Sein Hausarzt hat ihm erst kürzlich eine Verkehrstauglichkeit bescheinigt. Er wohnt am Cloppenburger Stadtrand und ist auf sein Auto angewiesen.

Der Mann hat eine gehbehinderte Frau, die mehrmals in der Woche zum Arzt gefahren werden muss. Taxifahrten kann er sich nicht erlauben. Seine Kinder wohnen nicht in Cloppenburg und seine Nachbarn sind beruflich eingebunden – alles Fakten, die es der Oldenburger Berufungskammer am Freitag nicht einfach machten. Das Schmerzensgeld und der Schadenersatz für die verletzte Radfahrerin betrugen 15 000 Euro. Zwischenzeitlich ist alles bezahlt worden.

Das Landgericht zeigte sich dann am Freitag gnädig und stellte das Verfahren gegen Geldauflage ein. Somit kann der 80-Jährige nun weiter fahren. Das letzte Wort in der Angelegenheit hat aber noch die Cloppenburger Führerscheinstelle.

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