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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Versorgung: Ärger um Rettungswagen

05.08.2016

Barßel Der Fuhrpark der Rettungswache Barßel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde vor einigen Jahren von einem auf zwei Rettungswagen (RTW) aufgestockt. Gleichzeitig wurden zwei neue Garagen gebaut und für die Mitarbeiter der Rettungswache im Gesundheitszentrum neue Räumlichkeiten geschaffen.

Der Rettungsdienst für die Gemeinden Barßel und Saterland wurde bislang durch die Wache Barßel abgedeckt. Doch nun hat das DRK einen RTW abgezogen und im ehemaligen Feuerwehrhaus Scharrel deponiert. Mehr oder weniger wurde eine zweite Rettungswache eingerichtet, denn in Scharrel sind pro Tag in zwei Schichten jeweils zwei Rettungssanitäter/Assistenten im Einsatz. Das bestätigte Wolfgang Oltmanns, stellvertretender Kreisgeschäftsführer und Leiter des Rettungs- und Fahrdienstes des DRK-Kreisverbandes, auf Anfrage der NWZ . Dabei sieht der Rettungsbedarfsplan des Kreises ab 2016 weiterhin nur neben Cloppenburg, Friesoythe und Löningen die Rettungswache in Barßel vor.

Zeit optimieren

„Wir haben ein Fahrzeug aufgrund der Vorgaben des Bedarfsplans von Barßel nach Scharrel abgezogen. In Barßel verbleibt neben einem RTW noch ein Krankentransportwagen“, sagt Oltmanns. Durch Veränderungen der Infrastruktur könnten nun wesentliche Bereiche der Gemeinde Saterland nicht innerhalb der geforderten Eintreffzeit von 15 Minuten versorgt werden. Für das DRK gehe es darum, diese Zeit noch zu optimieren. „Es ist erst einmal ein Probeprojekt. Wir haben gerade im Saterland das Nord-/Südgefälle bei den Anfahrten. Das kostet Zeit“, so Oltmanns. Allerdings räumte er ein, dass man als DRK nur Beauftragter des Rettungsdienstes des Kreises sei.

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Nicht ganz glücklich über die Situation zeigte sich Bürgermeister Nils Anhuth: „Die Barßeler Rettungswache war gut aufgestellt. Nun ist es wichtig, dass trotz Standortverlagerung die Erstversorgung nach wie vor schnellstmöglich gewährleistet bleibt.“ Auch der Geschäftsführer der Caritas Barßel-Saterland, Carsten Huslage als Vermieter der Räumlichkeiten des DRK, sieht es eher mit einem weinenden Auge: „Die Rettungswache ist ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitszentrums.“

„Dagegen müssen wir uns als Politik wehren. Wir brauchen in Barßel die Rettungswache und auch zwei Rettungsfahrzeuge. Da ist Redebedarf“, sagt der Vorsitzender der Bürgerfraktion, Josef Wagner. So sieht es auch CDU-Fraktionschef Ewald Schneider: „Das ist ja eine Nacht- und Nebelaktion. So geht das nicht. Ich bin darüber empört. Wir haben damals als CDU den Ausbau der Rettungswache Barßel unterstützt. Nun nimmt man uns eine Rettungswagen und später vielleicht die ganze Wache.“

Versorgung wichtig

„Das geht gar nicht. Der Standort Barßel mit zwei Fahrzeugen muss bleiben“, sagt auch der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Heino Willhaus.

Im Saterland habe der RTW bei der Notfallrettung im Einzelfall nicht in der vorgegebenen Zeit beim Einsatzort sein können, so Kreissprecher Frank Beumker. Der Kreis habe nach Auswertung der Einsatzprotokolle daher zur Einhaltung der Eintreffzeit und in Abstimmung mit den Kostenträgern veranlasst, dass derzeit ein RTW in Scharrel stationiert ist. Ihm als Träger des Rettungsdienstes sei es wichtig, eine optimale Versorgung der Bürger zu gewährleisten.

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