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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Feuerwehr probt für den Ernstfall

28.08.2017

Altenoythe Sirenengeheul hat am Samstagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe alarmiert. Über die Leitstelle Oldenburg wurde sie zu den Werkstätten des Caritas-Vereins Altenoythe an der Schulstraße gerufen. Tatsächlich handelte es sich jedoch nur um eine Großübung der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet Friesoythe.

Als die Altenoyther Wehr um 14.05 Uhr eintraf, stellten sie eine starke Rauchentwicklung fest und meldeten einen Feuerschein in der Schlosserei. Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Jens Feye forderte darauf hin die Einheiten der Wehren aus Friesoythe, Markhausen, Gehlenberg sowie das Löschunterstützungsfahrzeug und Fernmelder mit dem Einsatzleitwagen an.

Es waren noch vermisste Personen in den Werkstätten, die geboren werden mussten. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet übernahmen die Männer der Feuerwehren Altenoythe und Friesoythe sofort die Suche nach den vermissten Personen. Mehrere verletzte Personen wurden aus den Werkstätten gerettet. Sie übergaben sie der DRK Bereitschaft Friesoythe, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort waren. Eine Person war auf dem Außengelände unter einen Container geraten. Die Rettungskräfte der Feuerwehr Markhausen hievten mit Luftkissen den Container hoch und konnten so die schwer verletzte Person befreien.

Um Menschenrettung ging es auch für die Gehlenberger Feuerwehrleute, die sich im Seminarraum der Werkstätten im zweiten Geschoss auf die Suche nach sieben vermissten Personen machten, was eine starke Rauchentwicklung sehr erschwerte. Auch das Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 kam zum Einsatz. Als kritische Beobachter der Übung waren von der Stadtverwaltung Bürgermeister Sven Stratmann und Fachbereichsleiterin Annegret Rumpker sowie Ortsbrandmeister Matthias Schmidt und Stadtbrandmeister Andreas Witting vor Ort. Auch der Brandschutzbeauftragte der Caritas, Günter Deters aus Lohne, sowie Werkstattleiter Ludger Rohe schauten zu.

Nach gut einer Stunde war die Übung erfolgreich beendet. Alle Beteiligten waren zufrieden. In einer Manöverkritik sagte Einsatzleiter Jens Feye, dass die Menschenrettung sehr gut gelaufen sei. Doch die Bergung aus dem Seminarraum im zweiten Stock gestaltete sich schwierig. Die Feuerwehrleute hätten Probleme gehabt, den Ausgang zu finden. Das schauten sich die Verantwortlichen noch einmal mit dem Werkstattleiter genau an, um für einen Ernstfall Abhilfe zu schaffen. „Es ist gut, dass die Feuerwehr bei uns den Ernstfall probt. Tagsüber sind mehr als 350 Menschen im Gebäude. Für einen Brand haben wir auch Vorsichtsmaßnahmen getroffen“, sagte Werkstattleiter Ludger Rohe.