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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Angeklagter beteuert seine Unschuld

24.11.2016

Barßel /Oldenburg Wegen versuchter Vergewaltigung muss sich seit Mittwoch ein 36 Jahre alter Flüchtling aus Barßel vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Er soll in der Nacht zum 8. Juli dieses Jahres eine 41-jährige Frau verfolgt, vom Fahrrad geschubst und ins Gebüsch gezerrt zu haben. Unter Schlägen und Würgen habe er dann versucht, den Geschlechtsverkehr mit der Frau zu erzwingen, so die Anklage. Erst als der Freund der Frau zu dem Geschehen dazukam, soll der Angeklagte von der weiteren Tatausführung Abstand genommen haben.

Der Angeklagte stammt aus Pakistan. Der Freund der 41-Jährigen ist ein Landsmann von ihm. Die Männer wohnten in einer Flüchtlingsunterkunft in der Gemeinde Barßel. Die 41-Jährige hatte ihren Freund in der Unterkunft häufig besucht. Der Angeklagte ließ am Mittwoch kein gutes Haar an ihr. Sie sei häufig betrunken gewesen und habe gestört. Bezüglich des Anklagevorwurfes erklärte er: „Ich habe die Tat nicht begangen“. Und: „Ich hoffe, dass das Gericht meine Unschuld erkennt“. In der Tatnacht will der Angeklagte Fußball geschaut und die Unterkunft nicht mehr verlassen haben. Laut Anklage soll das aber nicht stimmen. Der Angeklagte soll vor der Tat den Freund der Frau gefragt haben, ob er einmal Sex mit ihr haben dürfte. Dieses Ansinnen wurde aber von dem Landsmann abgelehnt.

Die Frau fuhr mit dem Fahrrad gerade davon, als den Ermittlungen zufolge auch der Angeklagte zu diesem Zeitpunkt die Unterkunft verließ. Nun soll er die Frau verfolgt und versucht haben, sie zu vergewaltigen. Weil er noch versuchen wollte, sie zum Bleiben zu bewegen, war auch der Freund der 41-Jährigen gefolgt. Er soll den Angeklagten ertappt haben. Nach Schilderung des Angeklagten jedoch sei er von dem Pärchen stets misshandelt worden, so der Angeklagte.

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