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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Freistellung als Selbstverständlichkeit

06.04.2019

Barßel Die Firma Growe Rollladen- und Bauelemente mit Sitz am III. Hüllenweg in Barßel ist vom Oldenburgischen Feuerwehrverband (OFV) mit der Plakette und Urkunde „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet worden. Kreisbrandmeister Arno Rauer, ranghöchster Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Cloppenburg, und Barßels Gemeindebrandmeister Uwe Schröder überreichten den Geschwistern Bernd und Ute Growe, Chefs des Unternehmens, die seltene Auszeichnung.

Die Firma Growe sei ein Arbeitgeber, der sich besonders für die Freiwillige Feuerwehr einsetze, lobte Kreisbrandmeister Rauer. Für das Barßeler Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit, ihre Mitarbeiter für den Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Barßel freizustellen und das sind immerhin fünf Mitarbeiter. „Das ist ganz wichtig, denn es gibt hier keine Berufsfeuerwehr, sondern alles ist auf freiwilliger Basis aufgebaut“, erklärte Rauer. „Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass andere Firmen ihre Mitarbeiter nicht so unterstützen. Wir machen das auf jeden Fall sehr gerne. Wenn es irgendwo brennt, müssen die Feuerwehrmänner zum Einsatz“, betonte Firmenchef Bernd Growe. Das Unternehmen stellt seine Mitarbeiter nicht nur für aktuelle Einsätze frei, sondern auch für Fortbildungslehrgänge an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy (Landkreis Ammerland). Zudem stellt die Firma ihre Objekte für Übungen zur Verfügung.

Um die Wertigkeit der Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ zu unterstreichen, gibt der Landesfeuerwehrverband (LFV) Niedersachsen diese jährlich nur in limitierter Zahl heraus. So werden im Bezirk Weser-Ems maximal vier Plaketten verliehen. „Wir engagieren uns gerne. Diese Plakette wird in der Firma einen ganz besonderen Ehrenplatz erhalten“, versprachen Ute Growe und der Generalbevollmächtigte der Firma, Olaf Reil.

Ohne die Bereitschaft der Arbeitgeber, die Einsatzkräfte von der Arbeit freizustellen, würde das ehrenamtliche Feuerwehrsystem nicht funktionieren, sagte Gemeindebrandmeister Uwe Schröder. Besonders die Tageseinsatzbereitschaft sei nur möglich, wenn auch die Unternehmen mitspielten. „Sie sind es, die sich solidarisch zeigen und die ehrenamtliche Pflichtaufgabe der Kommune unterstützen“, dankte Schröder der Firma Growe. Brände, Unfälle und sämtliche Hilferufe seien nicht vorhersehbar und damit auch für die Arbeitgeber nicht einzukalkulieren, sagte Barßels Bürgermeister Nils Anhuth und gratulierte der Firma Growe.

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