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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Bürger sollen Fenster und Türen geschlossen halten

19.09.2018

Barßel Im Nordwesten sollen Bürgerinnen und Bürger derzeit Fenster und Türen geschlossen halten. Wie die Verkehrsmanagementzentrale des Landes Niedersachsen mitteilt, hänge derzeit Rauch über mehreren Gemeinden in der Luft. Dieser habe seine Ursache in dem Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände nahe Meppen im Emsland.

Zunächst war die Warnung nur für die Gemeinde Barßel ausgesprochen worden. Im Laufe des Nachmittags und Abend wurde sie dann auf die Landkreise Ammerland, Wesermarsch, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg, Osterholz, Diepholz, Verden und Emsland, die Städte Oldenburg und Delmenhorst ausgeweitet. Auch in Stadtteilen von Bremen erging die Aufforderung, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bei den Feuerwehren vor Ort gehen zahlreiche Anrufe von Bürgern ein, die einen vermeintlichen Brand melden wollen. In Bremen gingen nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers am Dienstagabend mehrere hundert Notrufe wegen Brandgeruchs ein. Auch zu Sichtbehinderungen sei es im Stadtgebiet gekommen. Ein Sprecher der Bremer Feuerwehr kritisierte, dass es kaum möglich sei, an Informationen von der Bundeswehr zu gelangen. Die Hansestadt ist mehr als 100 Kilometer vom Brandort entfernt. Die Großleitstelle Oldenburg sprach auf NWZ-Nachfrage am Nachmittag von einer „massiv gestiegenen Anzahl an Anrufen“.

Zahlreiche Leser melden gegenüber der NWZ, dass es auch in Varel und Nordenham stark nach Rauch riechen soll.

Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, wurden im Emsland am Nachmittag weitere Feuerwehren alarmiert. Demnach drohe das Feuer auf Wälder in der Umgebung überzugreifen. Laut NDR habe es zeitweise sogar Überlegungen gegeben, die Ortschaften Stavern und Sögel zu evakuieren.

In der vergangenen Woche war der Brandgeruch in großen Teilen des Nordwestens wahrnehmbar gewesen, so auch in Oldenburg. Auch über das Warn- und Informationssystem „Katwarn“ wurde die Bevölkerung über die Geruchsbelästigung in Oldenburg informiert.

Seit zwei Wochen kämpfen auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle bei Meppen Kräfte der Bundeswehr-Feuerwehr gegen den Brand. Entstanden war das Feuer bei einem Waffentest: Von einem Hubschrauber hatten Soldaten Raketen abgefeuert. Eigentlich hätte die Bundeswehr-Feuerwehr mit einer Löschraupe das Feuer nach dem Test gleich löschen sollen, doch die Löschraupe fiel aus und ein weiteres solches Fahrzeug war gerade in der Werkstatt. So konnte sich der Schwelbrand ausbreiten, bis ein Löschhubschrauber einsatzbereit war.

Lesen Sie mehr zum Moorbrand in Meppen unter www.NWZonline.de/moorbrand-meppen

Björn Buske Redakteur / Online-Redaktion
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