• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

C-Port ist Sorgenkind der Feuerwehr

30.03.2006

SCHARREL 7230 Stunden Dienst leistete die Freiwillige Feuerwehr Scharrel in 2005. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses soll im Mai beginnen.

Von Wilhelm Hellmann SCHARREL - Dicht gedrängt saßen die Feuerwehrleute und ihre Gäste im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Scharrel, wo sie von Ortsbrandmeister Wolfgang Fennen zur Jahreshauptversammlung begrüßt wurden. Fennen bezeichnete in seinem Rückblick das Jahr 2005 als ein arbeitsreiches und zugleich erfolgreiches Jahr.

88 Einsätze, und damit 13 mehr als im Vorjahr, mussten bewältigt werden. Davon entfielen 45 Einsätze auf den „First Responder“, gefolgt von 31 Brandeinsätzen und 13 technischen Hilfeleistungen. 981,5 Stunden wurden bei diesen Einsätzen von den 45 Wehrleuten geleistet. Insgesamt war die Feuerwehr Scharrel im vergangenen Jahr 7230 Stunden im Einsatz.

Während das Gefährdungspotential großer Moorbrände durch das Moorbrandschutzkonzept im vergangenen Jahr erfolgreich gesenkt wurde, bleibe der C-Port am Küstenkanal ein großes Sorgenkind, für das dringender Handlungsbedarf bestehe. Das betonte Fennen. Hier gelte es kurzfristig ein Konzept für den Einsatzfall gemeinsam mit den anderen benachbarten Wehren zu erstellen. Obwohl die Feuerwehren mehrfach das Konzept angemahnt hatten, sei bisher nichts geschehen.

Erfreut zeigte sich der Ortsbrandmeister aber über den baldigen Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses in Scharrel. Derzeit laufen die Ausschreibungen, spätestens im Mai soll das Bauvorhaben beginnen.

Erfreut zeigte sich auch Gruppenführer Benno Hermes von der „First-Responder“-Gruppe: „Wir sind zuverlässig und haben uns mittlerweile im Landkreis Cloppenburg etabliert.“ Die Gruppe besteht seit dem 2. Mai 2002 und hat bis heute insgesamt 154 Einsätze gefahren.

Die Feuerwehrmänner Mathias Pörschke und Dominik Niehaus wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Gleich vier Feuerwehrfrauen und -männer wurden aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen.

Zum „Feuerwehrmann des Jahres“ wurde der bisherige Jugendfeuerwehrwart Stefan Burdorf ausgezeichnet. Seine Dienstbeteiligung und seine besonderen Leistungen und Verdienste in der Jugendfeuerwehr seien herausragend.

Kreisbrandmeister Hubert Thoben rief die Scharreler Feuerwehrleute auf, gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die in 125 Jahren gewachsenen Strukturen nicht durch eine Polizeireform zerstört werden und forderte, die Änderung der Aufsichtsbereiche wieder zurück nach Oldenburg zu verlegen. Thoben: „Wir fühlen uns mit Oldenburg verbunden und wir wollen auch wieder nach Oldenburg zurück“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.